TU Clausthal Institut für Energieverfahrenstechnik und Brennstofftechnik

Agricolastr. 4, 38678 Clausthal-Zellerfeld
Deutschland
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Dieser Aussteller ist Mitaussteller von
Forschungsgemeinschaft Industrieofenbau e.V. - FOGI

Hallenplan

THERMPROCESS 2019 Hallenplan (Halle 10): Stand C04

Geländeplan

THERMPROCESS 2019 Geländeplan: Halle 10

Unser Angebot

Produktkategorien

  • 01  Industrieöfen, industrielle Wärmebehandlunganlagen und thermische Verfahren für
  • 01.09  Schadstoffe
  • 01.09.04  Thermische Verbrennung

Unsere Produkte

Produktkategorie: Thermische Verbrennung

Drallbrennkammer

Die 3,30 m lange Brennkammer (5) ist vertikal ausgerichtet (Abbildung 2). Sekundärluftaufgabe in verschiedenen Höhen sowie Möglichkeiten zur Abgasrückführung sind in die Brennkammer integriert. Im sich anschließenden fast 10 m langen horizontalen Rohrreaktor (6) können Maßnahmen z.B. zur Schadstoffminderung (z.B. Entschwefelung) oder zur Verbesserung der Produktqualität (z.B. Korngröße, vgl. Entwicklung von Brennern und Verbrennungssystemen) durchgeführt werden. Es schließen sich ein Gas-Wärme-Tauscher sowie eine Abgasreinigung (Gewebefilter und Aktivkohlefilter) an.

In der Regel wird zu Beginn eines Versuchstages die Drallbrennkammer zunächst mit Erdgas befeuert, um die Brennkammer auf Betriebstemperatur zu erwärmen. Ist eine festzulegende Temperatur (der feuerfestausgemauerten Wände; quasi-stationärer Zustand) erreicht, so wird das Erdgas im Laufe der Zeit durch den staubförmigen oder flüssigen Brennstoff ersetzt, bis die Brennkammer ggf. ausschließlich mit Staub oder Öl betrieben werden kann. Während der gesamten Versuchsdauer wird die Zusammensetzung des Abgases hinsichtlich folgender Komponenten analysiert: O2, CO2, CO, NOx, SO2. Um z.B. das Ausbrandverhalten unterschiedlicher Kohlen genauer beurteilen zu können, wird aus dem Abgasstrom Staub entnommen, welcher einer Immediatanalyse (Bestimmung von Cfix, Flüchtigen, Wasser, Asche) unterzogen wird. Eine Probennahme kann im Abstand von 1 m im Rohrreaktor stattfinden, wodurch Partikel im Abgas bei verschiedenen Verweilzeiten erfasst werden.

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Produktkategorie: Thermische Verbrennung

MILD-Versuchsofen

Mit dem MILD-Versuchsofen besteht die Möglichkeit, Experimente unterschiedlicher Zielstellungen am IEVB zum Thema Wärmeübertragung im Zusammenhang mit MILD-Verbrennung oder auch konventioneller Brennertechnik durchzuführen. Das IEVB verfügt in diesem Zusammenhang über eine breite Palette von Messinstrumenten zur Bestimmung von verbrennungsrelevanten und wärmetechnischen Größen, z.B. Konventionelle Thermoelementmessungen, Radiometer, Infrarot-Thermographie.

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Produktkategorie: Thermische Verbrennung

Zündofen

In einen beheizten Muffelofen wird mit Hilfe eines Druckgasstoßes (Luft oder Stickstoff) über eine geeignete Vorrichtung eine definierte Menge Brennstoffstaub bestimmter Güte eingeblasen. Die Entzündung der eingeblasenen Staubprobe erfolgt dabei in Abhängigkeit von ihrer Zündwilligkeit sowie der Temperatur und Zusammensetzung der Gasatmosphäre. Die Zeit, die bis zur Zündung vergeht (sog. Zündzeit), wird gemessen und anschließend ausgewertet. Folgende Parameter können während der Versuchsdurchführung variiert werden: Partikelgröße des untersuchten Staubes, Reaktionsgaszusammensetzung (Luft, O2, CO2, N2) und Reaktionsgastemperatur (400 - 1100 °C).

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Über uns

Firmenporträt

Das Institut für Energieverfahrenstechnik und Brennstofftechnik (IEVB) der Technischen Universität Clausthal ist mit zwei Lehrstühlen ausgestattet. Dabei handelt es sich um den Lehrstuhl für Prozessenergie und Betriebliche Energiewirtschaft sowie den Lehrstuhl für Technische Thermodynamik und Thermische Energieverfahrenstechnik.

Der Lehrstuhl für Technische Thermodynamik war bis 2008 mit Herrn Prof. Dr.-Ing. Reinhard Scholz besetzt, der im Zeitraum 1998 - 2003 auch Direktor des Instituts war. Im Oktober 2001 übernahm Herr Prof. Dr.-Ing. Roman Weber den Lehrstuhl für Prozessenergie und Betriebliche Energiewirtschaft von Herrn Prof. Dr.-Ing. Rudolf Jeschar. Professor Jeschar wurde mit der Neubesetzung emeritiert. Seit 2003 ist Professor Weber geschäftsführender Direktor des Instituts.

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