Schaeffler Technologies AG & Co. KG

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Standort

Hallenplan

METEC 2015 Hallenplan (Halle 3): Stand C16

Geländeplan

METEC 2015 Geländeplan: Halle 3

Unser Angebot

Produktkategorien

  • 02  Anlagen und Einrichtungen zur Roheisenerzeugung
  • 02.04  Komponenten, Nebeneinrichtungen

Komponenten, Nebeneinrichtungen

  • 03  Anlagen und Einrichtungen zur Stahlerzeugung
  • 03.05  Komponenten, Nebeneinrichtungen

Komponenten, Nebeneinrichtungen

  • 04  Anlagen und Einrichtungen zur NE-Metall-Erzeugung
  • 04.06  Komponenten, Nebeneinrichtungen

Komponenten, Nebeneinrichtungen

  • 05  Anlagen und Einrichtungen zum Vergießen von Stahl
  • 05.05  Komponenten, Nebeneinrichtungen

Komponenten, Nebeneinrichtungen

  • 06  Anlagen und Einrichtungen zum Vergießen von NE-Metallen
  • 06.05  Komponenten, Nebeneinrichtungen

Komponenten, Nebeneinrichtungen

  • 07  Anlagen und Einrichtungen zur Formgebung von Stahl
  • 07.21  Komponenten, Nebeneinrichtungen
  • 08  Anlagen und Einrichtungen zur Formgebung von NE-Metallen
  • 08.09  Komponenten, Nebeneinrichtungen

Komponenten, Nebeneinrichtungen

Unsere Produkte

Produktkategorie: Komponenten, Nebeneinrichtungen

Linear-Wälzlager und Linear-Gleitlager

Linearlager sind Lagerungselemente für translatorische Bewegungen. Wie bei rotatorischen Lagern unterscheidet man auch hier, ob rollende oder gleitende Elemente die auftretenden Kräfte übertragen.

Die Anforderungen an Linear-Komponenten sind so unterschiedlich wie die Anwendungen, in denen sie eingesetzt werden. So ist bei Transport- und Zuführsystemen hauptsächlich Geschwindigkeit und Genauigkeit gefragt, während es bei Messmaschinen beispielsweise mehr auf Präzision und Steifigkeit ankommt. Um hier immer die richtige Linear-Führung für die jeweilige Aufgabe zu finden, ist neben einer ausgereiften Produktpalette auch eingehende Beratung wichtig. INA bietet Beides: Ein breites Linear-Programm, kombiniert mit kompetentem Service. Und durch ein genau auf die Anwendung abgestimmtes Zubehör-Programmm kann die umfangreiche Standard-Ausstattung der Führungen sogar noch weiter optimiert werden.

Jede Linearbauart hat charakteristische Eigenschaften, die sie für bestimmte Lagerungsfälle besonders geeignet macht. Allgemeingültige Regeln zur Wahl der Führungsart lassen sich jedoch nur bedingt aufstellen, da fast immer mehrere Faktoren berücksichtigt und gegeneinander abgewogen werden müssen. So sind meist neben der Belastung, der Beschleunigung, der Geschwindigkeit und dem Hub auch Einflüsse wie Temperatur, Schmierung, Vibrationen, Einbau, Wartung usw. zu berücksichtigen.

Linear-Wälzlager

Linear-Wälzlager gibt es als Profilschienenführungen, Laufrollenführungen, Wellenführungen mit Linear-Kugellagern, Flachkäfigführungen, Führungen mit Rollen- und Kugelumlaufschuhen sowie als angetriebene Lineareinheiten (Module und Tische). Daneben fertigt INA für kleinste Bauräume, wie sie beispielsweise in der Mechatronic und Feinwerktechnik auftreten, auch spezielle Miniatur-Führungen. Diese sehr klein bauenden, äußerst tragfähigen, reibungsarmen und hochsteifen Elemente gibt es mit Käfig- oder Umlaufführung. Sie ersetzen durch ihre kompakte Bauweise häufig Lösungen, die deutlich mehr Bauraum beanspruchen.

Die Führungen bestehen aus einer Schiene-Wagen-Einheit, einem Linearlager- Wellensystem oder sind Schiene-Schiene-Einheiten mit dazwischenliegenden Rollen- bzw. Kugel-Flachkäfigen. Angetriebene Lineareinheiten sind Ein- oder Mehrachsen-Komplettsysteme mit mechnischem Führungsystem, E-Motor und einer auf das System abgestimmten Steuerung.

Linearführungen sind einbaufertige Festlager für überwiegend unbegrenzte Hübe. Flachkäfigführungen und Linearführungs-Sets werden durch die Kinematik des Käfigs bis auf wenige Ausnahmen für begrenzte Hübe eingesetzt. Die Lager nehmen Kräfte aus allen Richtungen - nicht in Bewegungsrichtung - und Momente um alle Achsen auf. Wellenführungen mit Linear-Kugellagern eignen sich für Belastungen aus zwei Richtungen und gleichen statische Fluchtungsfehler der Welle aus. Für die im Betrieb oft notwendige hohe Steifigkeit und Genauigkeit sind die meisten Einheiten schon ab Werk vorgespannt oder beim Einbau vorspannbar. Durch unterschiedliche Genauigkeits- und Vorspannungsklassen lassen sich problemlos auch Anwendungen mit hohen Führungs- und Positionier-Anforderungen realisieren

Zur Bestimmung der Führungsgröße werden in erster Linie die Höhe und Art der Belastung sowie die Anforderungen an die Gebrauchsdauer und Betriebssicherheit der Lagerung herangezogen. Im Allgemeinen können bei vergleichbaren äußeren Abmessungen Rollenlager höher belastet werden als Führungen auf Kugelbasis. Bei kleineren bis mittleren Belastungen und hochdynamischen Bewegungen werden daher meist Kugelführungen, bei hohen Belastungen Rollenführungen eingesetzt. Sind besonders hohe Lasten aufzunehmen, eignen sich besonders gut Flachkäfig- und Rollenumlaufführungen.

Linear-Gleitlager

Werden bei Wälzlagerungen die Lagerungs-Elemente durch rollende Teile - die Wälzkörper - voneinander getrennt, so gleitet bei Gleitlagerungen das bewegliche Bauteil auf einer feststehenden Schiene oder Welle. Abhängig von der Bauart der Führung ist die Gleitschicht auf dem beweglichen bzw. starren Bauteil aufgetragen. Die Schmierung erfolgt durch Schmierstoffe, die in die Gleitschicht eingelagert sind.

Linear-Gleitlager sind lineare Festlager für unbegrenzte Hübe. Diese Längsführungen gibt es als Miniatur-Gleitführung, als INA-Linear-Gleitlager und -Gleitlagereinheit sowie als Flachführung. Miniatur-Gleitführungen bestehen aus einem Schiene-Wagen-System mit wartungsfreier Gleitschicht, INA-Linear-Gleitlagereinheiten aus einer wartungsarmen INA-Buchse, die in einem Leichtmetallring sitzt. Flachführungen sind Schienensysteme, bei denen die Gleitfläche auf der Tragschiene mit einem wartungsarmen Gleitbelag versehen ist.

Gleitlager-Führungen sind verschleißarm, statisch hoch belastbar, unempfindlich gegenüber Stößen und Verschmutzung, geräuscharm und arbeiten weitestgehend ruckfrei. Wartungsfreie Gleiführungen müssen nicht geschmiert werden, wartungsarme Werkstoffe verfügen über gute Notlaufeigenschaften. Durch ihre vielfältigen spezifischen Eigenschaften werden die Gleitführungen in vielen Bereichen verwendet, speziell dann, wenn die Lagerstelle wartungsfrei bzw. wartunsgarm sein muß, die Gefahr der Minderschmierung besteht oder Schmierstoff nicht erwünscht bzw. nicht zulässig ist.

Die Lebensdauer einer Linear-Gleitführung hängt im Wesentlichen ab von ihrer Belastung, der Gleitgeschwindigkeit, der Temperatur und der Einschaltdauer. Dazu kommen zusätzliche begrenzende Faktoren wie beispielsweise Verunreinigungen, Korrosion bei Trockenlauf oder mögliche Schmierstoffalterung bei nicht ausreichender Schmierung. Die nominelle Lebensdauer ist deshalb immer nur ein Richtwert.

Viele äussere Einflüsse auf die Linear-Gleitlager sind rechnerisch nicht erfassbar. Versuche unter Einsatzbedingungen ergeben deshalb die sichersten Aussagen über den Einsatz und die Lebensdauer der Führung in der jeweiligen Anwendung.

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Produktkategorie: Komponenten, Nebeneinrichtungen

Wälzlager und Gleitlager

Lager für Drehbewegung werden als Wälzlager oder als Gleitlager ausgeführt. Man unterscheidet dabei, ob die auftretenden Kräfte zwischen den zueinander beweglichen Teilen durch rollende oder gleitende Elemente übertragen werden.

Wälzlager
Wälzlager bestehen im Allgemeinen aus zwei Lagerringen mit integrierten Laufbahnen. Zwischen den Ringen sind Wälzkörper angeordnet, die sich auf den Laufbahnen abwälzen. Als Wälzkörper werden Kugeln, Zylinderrollen, Nadelrollen, Kegelrollen und Tonnenrollen eingesetzt. Ein Käfig führt in der Regel die Wälzkörper, hält sie in gleichmäßigem Abstand zueinander und verhindert, dass sie sich gegenseitig berühren. Bei Nadellagern und bordlosen Pendelrollenlagern sorgt der Käfig zusätzlich für die richtige Lage der Rollkörperachse. Sind Lager zerlegbar, hält der Käfig die Wälzkörper zusammen und erleichtert dadurch den Einbau der Lager. Für besondere Anwendungen kommen auch vollkugelige, vollrollige und vollnadelige Wälzlager zum Einsatz.
Der Standard-Werkstoff für Blechkäfige ist Stahl, für manche Anwendungen auch Messing. Massivkäfige gibt es aus Messing, Stahl, Hartgewebe und weiteren Werkstoffen. Stark verbreitet sind auch Käfige aus thermoplastischen Kunststoffen, insbesondere solche aus glasfaserverstärktem Polyamid.
Laufringe und Wälzkörper sind überwiegend aus durchgehärtetem Chromstahl, daneben wird aber auch Einsatzstahl verwendet. Sonderlager für extreme Betriebsverhältnisse – Belastung, Drehzahl, Temperatur, Korrosion – bestehen aus temperaturfesten und/oder nichtrostenden Stählen, Kunststoff, Keramik sowie aus anderen Werkstoffen.
Wälzlager gibt es offen, sowie ein- und beidseitig abgedichtet. Die gängigsten Dichtungsarten sind Spalt- und Lippendichtungen.

Merkmale und Verwendung
Jede Wälzlager-Bauart hat charakteristische Eigenschaften, die sie für bestimmte Lagerungsfälle besonders geeignet macht. Allgemeingültige Regeln zur Wahl der Lagerart lassen sich jedoch nur bedingt aufstellen, da fast immer mehrere Faktoren berücksichtigt und gegeneinander abgewogen werden müssen. So sind meist neben der Belastung und Drehzahl auch Einflüsse wie Temperatur, Schmierung, Vibrationen, Einbau und Wartung usw. zu berücksichtigen. In vielen Fällen ist mindestens eine der Hauptabmessungen des Lagers – meist der Bohrungsdurchmesser – durch die Umgebungskonstruktion bereits festgelegt.
Wälzlager für überwiegend radiale Belastungen nennt man Radiallager. Die meisten Radiallager nehmen kombinierte Belastungen auf, z.B. Rillenkugellager, Schrägkugellager, Kegelrollenlager oder Pendelrollenlager. Zylinderrollenlager N, NU, die meisten Nadellager, Nadelhülsen sowie Nadelkränze sind lediglich radial belastbar.
Als Axiallager werden Wälzlager für überwiegend axiale Belastungen bezeichnet. Axial-Pendelrollenlager und einseitig wirkende Axial-Schrägkugellager nehmen kombinierte Axial- und Radiallasten auf. Die übrigen Axiallager eignen sich nur für Axiallasten.
Steht in radialer Richtung nur wenig Bauraum zur Verfügung, werden Lager mit geringer Querschnittshöhe gewählt, z.B. Nadelkränze, Nadellager ohne oder mit Innenring, Rillenkugellager und Pendelrollenlager bestimmter Reihen.
Ist der axiale Bauraum begrenzt, eignen sich bei radialer und kombinierter Belastung Lagerreihen einreihiger Zylinderrollenlager, Rillen- oder Schrägkugellager. Für axiale Belastungen werden Axial-Nadelkränze, Axial-Nadellager oder Axial-Rillenkugellager bestimmter Reihen eingesetzt.
Ein weiteres Merkmal ist die Art, wie die Lager eine Welle führen. So gibt es Lager, die axiale Verschiebungen zulassen, Lager, die eine Welle in einer oder in beiden axialen Richtungen führen und solche, die winkelbeweglich sind und somit Schiefstellungen der Anschlusskonstruktion zulassen.
Zur Bestimmung der Lagergröße sind in erster Linie die Höhe und Art der Belastung – dynamisch oder statisch – die Lager-Tragfähigkeit sowie die Anforderungen an die Gebrauchsdauer und Betriebssicherheit der Lagerung ausschlaggebend. Umlaufende Lager sind dynamisch beansprucht. Statisch beansprucht werden Lager bei sehr langsamer Relativbewegung zwischen den Lagerringen, bei Schwenkbewegungen und bei Belastungen im Stillstand. Im Allgemeinen können bei gleichen äußeren Abmessungen Rollenlager höher belastet werden als Kugellager. Bei kleineren und mittleren Belastungen werden daher meist Kugellager, bei höheren Belastungen und größeren Wellendurchmessern häufig Rollenlager verwendet.

Gleitlager
Gleitlagerungen haben wie Wälzlagerungen die Aufgabe, zueinander bewegliche Teile abzustützen oder zu führen. Dabei müssen sie die auftretenden Kräfte aufnehmen und übertragen. Werden jedoch bei Wälzlagerungen die Lagerungs-Elemente durch rollende Teile - die Wälzkörper - voneinander getrennt, so gleitet bei Gleitlagerungen das zu bewegende Bauteil - meist eine Welle, ein Zapfen oder eine Leiste - auf der Gleitfläche einer feststehenden Lagerbuchse, einer Lagerschale oder einem Gleitstreifen. Die Gleitbewegung erfolgt damit direkt zwischen der Gleitschicht des Lagerkörpers und dem jeweils gelagerten Teil. Die Schmierung wird durch eingelagerte Schmierstoffe oder als feste Schicht auf einem Stützkörper aufgebracht sichergestellt. Bei radialer Bewegung stellt das Lagerspiel zwischen der Welle und der Gleitschicht die Beweglichkeit der Gleitpartner sicher.

Gleitlager gibt es als Radiallager, Axiallager, Streifen, Halbschalen und in vielen weiteren Bauformen. Sie laufen geräuscharm, eignen sich besonders, wenn hohe Belastungen bei verhältnismäßig langsamen Dreh- und Schwenkbewegungen aufgenommen werden müssen sowie bei hohen und tiefen Temperaturen. Durch ihre vielfältigen spezifischen Eigenschaften werden sie deshalb auch in fast allen Industriebereichen verwendet, speziell dann, wenn nur ein sehr begrenzter Einbauraum zur Verfügung steht.

 

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Über uns

Firmenporträt

Die Schaeffler Gruppe ist ein weltweit führender integrierter Automobil- und Industriezulieferer. Das Unternehmen steht für höchste Qualität, herausragende Technologie und ausgeprägte Innovationskraft. Mit Präzisionskomponenten und Systemen in Motor, Getriebe und Fahrwerk sowie Wälz- und Gleitlagerlösungen für eine Vielzahl von Industrieanwendungen leistet die Schaeffler Gruppe einen entscheidenden Beitrag für die „Mobilität für morgen“. Im Jahr 2014 erwirtschaftete das Unternehmen einen Umsatz von rund 12,1 Milliarden Euro. Mit mehr als 82.000 Mitarbeitern ist Schaeffler eines der weltweit größten Technologieunternehmen in Familienbesitz und verfügt mit rund 170 Standorten in 50 Ländern über ein weltweites Netz aus Produktionsstandorten, Forschungs- und Entwicklungseinrichtungen und Vertriebsgesellschaften.

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