U. S. Steel errichtet DRI-Anlage bei Big River Steel
U. S. Steel errichtet DRI-Anlage bei Big River Steel
Big River Steel ist der erste nordamerikanische Stahlhersteller, der eine Standortzertifizierung von Responsible Steel erhalten hat, einer globalen Zertifizierungsinitiative für verantwortungsbewusste Beschaffung. Bild: U.S. Steel
Der Stahlerzeuger U. S. Steel investiert 1,9 Milliarden Dollar in den Bau einer neuen Anlage zur Herstellung von direkt reduziertem Eisen (DRI) bei Big River Steel Works in Osceola, Arkansas. Es sei die erste ihrer Anlage Art in den Vereinigten Staaten.
Die Investition stärke die Stahlproduktionskapazitäten der nächsten Generation von U. S. Steel und festige die Position des Unternehmens als Vorreiter effizienter Stahlherstellung. Die neue Anlage werde direkt reduzierte Pellets aus dem Werk Keetac der Minnesota Ore Operations nutzen und so im Unternehmen eine direkte Verbindung zwischen den Bergbaubetrieben, der Erzeugung von EAF-Rohstoffen und der Stahlproduktion bei Big River Steel Works herstellen. Entscheidend sei, dass durch die Ansiedlung der DRI-Produktion bei Big River Steel– wo die mehr als 3 Milliarden Dollar teure Erweiterung „Big River 2“ nun voll in Betrieb ist und vier Lichtbogenöfen (EAF) stehen – diese Investition den Transport von DRI zur Anlage überflüssig macht und einen Wettbewerbsvorteil bei der Beschaffung von Rohstoffen für Big River schafft, wie das Unternehmen in einer Mitteilung schreibt. „Vom Eisenerz in Minnesota bis zur Stahlproduktion in Arkansas stärkt diese Investition in Höhe von 1,9 Milliarden US-Dollar unsere Fähigkeit, Stahl herzustellen, der von Anfang bis Ende wirklich in Amerika abgebaut, geschmolzen und gefertigt wird. Durch die vertikale Integration der DRI-Produktion direkt bei Big River Steel Works steigern wir die Effizienz, sichern unseren Wettbewerbsvorteil und positionieren U. S. Steel für langfristigen Erfolg. Unsere Partnerschaft mit Nippon Steel hat dazu beigetragen, diese Investition um Jahre früher zu beschleunigen, als es sonst möglich gewesen wäre“, sagte David B. Burritt, Präsident und CEO von U. S. Steel. Zusammen treiben diese Investitionen laut Unternehmen die vertikale Integration über alle Geschäftsbereiche von U. S. Steel hinweg unter einer einzigen, integrierten amerikanischen Lieferkette voran. Dies verbessere die Effizienz, Qualität und Kontrolle der Lieferkette und stärke gleichzeitig die Fähigkeit des Unternehmens, seinen Kunden konsistenten, hochwertigen Stahl mit größerer Zuverlässigkeit zu liefern. Dieses Projekt werde voraussichtlich rund 200 Vollzeitbeschäftigte bei Big River Steel Works sowie 35 Vollzeitstellen bei eingebundenen Auftragnehmern sichern und in der Hochphase schätzungsweise 2 000 Arbeitsplätze im Baugewerbe schaffen. Quelle: U.S. Steel