Jochen Burg, CEO und Fabíola Fernandez, CFO, am Hauptsitz des Unternehmen in Mönchengladbach. Bild: SMS group
Der Anlagenbauer SMS group hat im vergangenen Jahr seinen Gewinn vor Zinsen und Steuern gegenüber 2024 um 8,2 Prozent auf 145 Millionen Euro gesteigert, wie das Unternehmen in Mönchengladbach berichtete. Einen Wachstumsmarkt sieht SMS in Indien.
Der Umsatz ist um zehn Prozent auf 3,6 Milliarden Euro zurückgegangen, was Jochen Burg, CEO der SMS group, vor allem mit noch nicht abgeschlossenn Großprojekten begründet. Der Auftragseingang legte um 9,8 Prozent auf 4 Milliarden Euro zu. In Forschung und Entwicklung investierte SMS den Angaben zufolge 157 Millionen Euro, 1,3 Prozent mehr als ein Jahr zuvor. Das Unternehmen hob seine erfolgreichen Investitionen in Technologien hervor, die sich auf Bereiche wie Dekarbonisierung, Digitalisierung und Kreislaufwirtschaft konzentrieren. SMS verzeichnete zudem ein Wachstum im Dienstleistungsgeschäft, das im vergangenen Geschäftsjahr nun 24 % des Gesamtumsatzes ausmachte. Weiteres Wachstum erwartet SMS-Chef Burg in Indien, wo das Unternehmen in Ahmedabad einen Produktionsstandort eröffnet hat. Die indische Stahlproduktion liege derzeit bei rund 150 Millionen Tonnen pro Jahr und soll in den kommenden Jahren auf 300 Millionen Tonnen steigen. Quelle: SMS group