04.07.2014

voestalpine AG, Linz

voestalpine fixiert Verkauf der Flamco-Gruppe

Die voestalpine hat mit dem Industrieunternehmen Aalberts Industries N.V., mit Hauptsitz in Langbroek (NL), den Verkauf sämtlicher Anteile (100%) an der Flamco Holding B.V. und der Flamco Stag Behälterbau GmbH mit Hauptsitz in Bunschoten (NL) vereinbart. Ausschlaggebend für die Veräußerung war die zusehends stärker werdende Abweichung vom strategischen Kerngeschäft des Technologie- und Industriegüterkonzerns voestalpine. Der endgültige Abschluss des Verkaufsprozesses wird bis Ende Juli angestrebt.


Die Flamco-Gruppe gehörte seit über zehn Jahren zur Metal Forming Division des voestalpine-Konzerns und entwickelt, produziert und vertreibt weltweit hochwertige Komponenten für Heizungs- und Trinkwassersysteme. Flamco verfügt über Produktionsstandorte in den Niederlanden, Deutschland, Großbritannien und China. Das Unternehmen erzielte zuletzt mit seinen weltweit knapp 700 Mitarbeitern einen Jahresumsatz von rd. 125 Mio. €.


voestalpine trennt sich aus rein strategischen Gründen von der Flamco-Gruppe. Obwohl der Heizungs- und Trinkwasserspezialist ebenfalls zum Teil in der Stahlverarbeitung tätig ist, stellen die Aktivitäten der Gruppe keinen strategischen Kerngeschäftsbereich des Konzerns dar. Aufgrund fehlender Synergien innerhalb der Metal Forming Division, sowie wesentlicher Unterschiede im Kundenportfolio im Vergleich zu den anderen Unternehmen der Division, hat sich die voestalpine letztlich zum Verkauf der Sparte entschlossen. Für die börsennotierte Unternehmensgruppe Aalberts Industries N.V., die mit rd. 150 Gesellschaften und 12 000 Mitarbeitern in über 30 Ländern tätig ist, bedeutet der Erwerb hingegen eine strategisch gut passende Portfolioerweiterung in der Unternehmenssparte „Climate Control“.


voestalpine AG, Linz