04.03.2014

voestalpine AG, Linz

voestalpine eröffnet neues Werk in Südafrika

Der voestalpine-Konzern setzt weiter auf Internationalisierung und eröffnet einen neuen Standort der Metal Forming Division in East London, Südafrika. Das Werk für hochqualitative Automobilkomponenten stellt den jüngsten Umsetzungsschritt einer umfassenden Globalisierungsstrategie der Gruppe im Automotive-Bereich dar. In die Anlage in Südafrika sowie in zusätzliche Werke in China, den USA, Rumänien und Deutschland investiert die voestalpine aktuell deutlich über 100 Mio. €. Gleichzeitig fixierte der Konzern jüngst ein Rekord-Forschungsbudget von 140 Mio. €, um seine weltweite Technologieführerschaft weiter auszubauen.


Mit dem neuen Werk der voestalpine Stamptec South Africa eröffnet die Metal Forming Division einen weiteren internationalen Automotive-Standort in unmittelbarer Nähe zu den Produktionsstätten namhafter Automobilhersteller. In der Startphase werden 30 Mitarbeiter am neuen Standort künftig etwa 10 Mio. € pro Jahr erwirtschaften. Das Produktportfolio umfasst hochkomplexe Karosserieteile, wie beispielsweise pressgehärtete Querträger sowie Aluminium-Komponenten für PKW-Türen.


Im Geschäftsjahr 2012/13 erzielte der voestalpine-Konzern bereits 44 % seines Umsatzes von 11,5 Mrd. € im Bereich „Mobilität“, etwa zwei Drittel davon allein in der Automobilindustrie.


In zwei Monaten folgt mit der Eröffnung eines weiteren, wesentlich größeren Produktionsstandortes für höchstfeste Karosserieteile in Cartersville, Georgia (USA) bereits der nächste Globalisierungsschritt im Automotive-Bereich der Metal Forming Division. Das US-Werk wird 220 Mitarbeiter beschäftigen und die neue zentrale Basis der automotiven Aktivitäten der voestalpine in Nordamerika darstellen.


Zur langfristigen Absicherung des Erfolges von Investitionsvorhaben in technologisch anspruchsvollsten Produktbereichen und zum Ausbau der globalen Technologieführerschaft in definierten Produktsegmenten hebt der voestalpine-Konzern sein Budget für Forschung und Entwicklung für das GJ 2014/15 auf ein neues Rekordniveau von über 140 Mio. € an und bleibt damit weiterhin das forschungsintensivste Industrieunternehmen Österreichs. Allein in den letzten zehn Jahren stiegen die FuE-Ausgaben jährlich um durchschnittlich rd. 11 %. Seit 2003 haben sich die Aufwendungen für FuE damit von 48 Mio. € auf 140 Mio. € fast verdreifacht.


voestalpine AG, Linz