05.05.2014

ifo Institut, München

ifo Institut erwartet moderaten Anstieg der deutschen Exporte

Die deutsche Wirtschaft muss sich auf etwas härtere Exportbedingungen einstellen. Sie kann aber weiter davon ausgehen, Zuwächse bei den Ausfuhren zu erzielen. Das geht aus dem ifo Exportklima hervor, das das Münchener Wirtschaftsforschungsinstitut am Mittwoch veröffentlichte. Danach sank das Exportklima im März auf 0,14 Punkte, nach 0,22 Punkten im Februar. „Damit gehen wir für das erste Quartal von einem moderaten Anstieg der deutschen Exporte aus“, sagt ifo-Experte Christian Grimme.


Während sich die Stimmung bei den Unternehmen und Verbrauchern auf den meisten der 41 größten Exportmärkte verbesserte, verschlechterte sich die preisliche Wettbewerbsfähigkeit Deutschlands deutlich. „Ursache ist die Aufwertung des Euro vor allem gegenüber dem US-Dollar“, sagt Grimme. „Der Euro legte handelsgewichtet zum Vormonat um 0,6 % gegen den Währungskorb zu, gegenüber dem Vorjahr sogar um 2,3 %.“


Ein besonders stark positiver Impuls kam aus den Niederlanden: Die dortigen Firmen und Haushalte waren deutlich optimistischer gestimmt als noch im Vormonat. Aber wie schon in den vergangenen Monaten gab es keine nennenswerten Impulse aus dem asiatischen Raum. Insbesondere ist der Optimismus der chinesischen Unternehmen weiter getrübt.


Das ifo Institut berechnet das Exportklima monatlich für die Wirtschaftswoche.


ifo Institut, München