30/04/2014

ifo Institut, München

ifo Geschäftsklima für die ostdeutschen Bundesländer wieder freundlicher

Der ifo Geschäftsklimaindex für die ostdeutsche gewerbliche Wirtschaft ist im April, nach dem Rückgang im Vormonat, um 0,7 Indexpunkte gestiegen. Mit ihren derzeitigen Geschäften sind die ostdeutschen Unternehmen nochmals zufriedener als im März. Ihre Geschäftserwartungen für die kommenden sechs Monate haben die Befragungsteilnehmer in Ostdeutschland nur geringfügig angepasst. Die Vorzeichen für die ostdeutsche Wirtschaft sind positiv, wenngleich die Zuversicht aufgrund der Krise in der Ukraine verhalten bleibt.


Das Geschäftsklima im ostdeutschen verarbeitenden Gewerbe verharrt auf dem Wert des Vormonats. Die ostdeutschen Industriefirmen haben ihre Einschätzungen zur weiterhin sehr guten Geschäftssituation nur geringfügig nach unten angepasst. Es zeigt sich aber insgesamt wieder mehr Optimismus für den weiteren Geschäftsverlauf. Auch die durchschnittliche Kapazitätsauslastung ist um mehr als einen Prozentpunkt auf 81,7 % gestiegen.


Im Großhandel Ostdeutschlands hat sich der Klimaindikator kräftig verbessert. Sowohl die derzeitige Geschäftslage als auch die Geschäftserwartungen werden von den ostdeutschen Großhändlern günstiger eingestuft. Das Geschäftsklima im ostdeutschen Einzelhandel hat hingegen etwas nachgegeben. Die momentanen Geschäfte werden von den Einzelhandelsfirmen geringfügig besser bewertet, während sie etwas pessimistischer bezüglich der zukünftigen Geschäftsentwicklung sind.


Der ifo Geschäftsklimaindex des ostdeutschen Bauhauptgewerbes ist erneut gefallen. Maßgeblich hierfür ist die merkliche Eintrübung der Geschäftserwartungen. Die Baufirmen Ostdeutschlands berichten aber von besseren Geschäften im Vergleich zum Vormonat.


ifo Institut, München