26.11.2013

F.A.Z.-Institut für Management-, Markt- und Medieninformationen GmbH, Frankfurt a.M.

Wirtschaftsprognose 2014: Erholung mit Risiken

Die Wirtschaftsprognose 2014 von F.A.Z.-Institut für Management-, Markt- und Medieninformationen GmbH in Zusammenarbeit mit der DZ Bank AG bietet Analysen und Ausblicke zur globalen, nationalen und sektoralen Wirtschaftsentwicklung. Die deutsche Wirtschaftskraft ist in aller Munde. Auf den Auslandsmärkten erzielen deutsche Unternehmen Absatzerfolge, für die vor allem die Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Industrie verantwortlich zeichnet. Doch weisen warnende Stimmen darauf hin, dass Investitionen in die eigene Infrastruktur notwendig seien, um die Qualität des Standorts Deutschland zu erhalten.


Die deutsche Wirtschaft bewegt sich 2014 in einem etwas günstigeren konjunkturellen Umfeld als im Jahr 2013. Die Weltwirtschaft wächst wieder stärker, vor allem in den USA und Europa mündet die Schwächephase in einen Aufschwung. Der Euro-Raum erholt sich 2014 moderat, nur noch wenige Länder verzeichnen eine sinkende Wirtschaftsleistung. Insbesondere der Außenhandel und die Investitionen springen wieder an. Der Abbau der Staatsschulden prägt nach Einschätzung der Autoren der DZ BANK weiterhin die Konsumnachfrage in vielen Ländern. Deutschland kann dagegen bei einem ausgeglichenen Haushalt und hoher Beschäftigung Nachfrageimpulse auch im Konsum setzen.


Die deutsche Industrie erreicht nach zwei Jahren rückläufiger Produktion 2014 ein kräftiges Wachstum. Die Autoren des ifo Instituts erwarten vor allem für die Automobil- und die Elektroindustrie überdurchschnittliche Steigerungsraten. Dagegen bleibt die Erholung im Maschinenbau und in der Textilindustrie noch verhalten. Deutschland steht nach Ansicht von Heinz Weyershäuser vor demografischen Herausforderungen, die vor allem auf dem Immobilienmarkt zu divergierenden Entwicklungen führen werden. Angesichts niedriger Zinsen und positiver Konjunktursignale zeigt sich die Marktlage für Immobilien 2014 in vielen Ländern freundlicher als in den Vorjahren.


Die weiterhin expansive Geldpolitik führt auch auf den Kapitalmärkten zu weiteren Kursgewinnen vor allem für Aktien im Euro-Raum. Erste Anzeichen für eine Verschärfung der Geldpolitik in den USA waren nur von kurzer Dauer. Dort belastet eher die fiskalpolitische Hängepartie um Schuldengrenzen und den nächsten Haushalt die Stimmung. Auf längere Sicht sehen die Autoren der DZ BANK dennoch Kursgewinne für den US-Dollar gegenüber dem Euro.


Die Wirtschaftsprognose 2014: Namhafte Autoren der Frankfurter Allgemeinen Zeitung, des Instituts für Weltwirtschaft und des ifo Instituts für Wirtschaftsforschung ergänzen die Analysen von DZ Bank und F.A.Z.-Institut. Erscheinungstermin: November 2013. Umfang/Format: 112 Seiten, Hardcover. Preis: 45,00 € inkl. MwSt. und Versand. ISBN-13: 978-3-89981-380-7


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