10.02.2014

Arbeitgeberverband Gesamtmetall, Berlin

Wir rechnen 2014 mit einem Wachstum von 3 %

Die Metall- und Elektro-Industrie trat 2013 bei der Produktion auf der Stelle. Die Branche konnte nur marginal um 0,3 % zulegen. „2013 war ein durchwachsenes Jahr, das mit einem Aufwärtstrend endet. Das unterstreicht auch der Auftragseingang im letzten Quartal 2013, der saisonbereinigt um 1,8 % anstieg“, so der Chefvolkswirt des Arbeitgeberverbandes Gesamtmetall, Dr. Michael Stahl.


Die gut gefüllten Auftragsbücher zum Jahresende lassen hoffen, dass sich die gute Stimmung auch im neuen Jahr in wachsender Produktion niederschlägt. „Wir wollen 2014 auf die Überholspur wechseln und rechnen mit einem Wachstum von 3 %“, hofft der Chefvolkswirt. Die Bundesregierung rechnet mit 1,8 % Wachstum deutschlandweit. Dies übertrifft die M+E-Industrie deutlich. „Unsere innovative Branche reißt das Wirtschaftswachstum mit nach oben. Dafür dürfen die Wettbewerbsfähigkeit und Produktivität der Unternehmen aber nicht durch Entscheidungen von außen geschwächt werden“, erklärt Stahl. „Werden unsere Unternehmen durch falsche politische Weichenstellungen und hohe Energiepreise über Gebühr belastet, könnten die guten Wachstumsprognosen am Ende doch nur Prognosen sein, die sich nicht erfüllen. Daran kann keiner Interesse haben.“


Arbeitgeberverband Gesamtmetall, Berlin