07.10.2014

Arbeitgeberverband Gesamtmetall, Berlin

Weniger neue Aufträge - Krisenherde beeinflussen die Konjunktur

Der Auftragseingang in der Metall- und Elektro-Industrie startet mit einem spürbaren Rückgang in den Herbst: Im August lagen die Ordereingänge der M+E-Unternehmen saisonbereinigt um 8,4 % unter dem Juli-Wert, der gewichtigere Zweimonatswert für Juli/August immer noch um 1,4 % unter dem Durchschnitt des zweiten Quartals 2014. „Die wirtschaftlichen Probleme in wichtigen europäischen Partnerländern und die internationalen Krisen hinterlassen ihre Spuren. Besonders das Auslandsgeschäft schwächelt“, erklärt der Chefvolkswirt des Arbeitgeberverbandes Gesamtmetall, Dr. Michael Stahl.


„Bislang haben wir nur befürchtet, dass die Krisenherde auch auf die Konjunktur durchschlagen. Die Zahlen zeigen, dass aus den Befürchtungen langsam Gewissheit wird", so Stahl weiter. Angesichts des schwächeren Auftragseingangs sei in den kommenden Monaten auch bei der Produktion in der M+E-Industrie kein nennenswertes Wachstum zu erwarten.


Arbeitgeberverband Gesamtmetall, Berlin