03.07.2014

IG Metall-Bezirksleitung NRW, Düsseldorf

Warnstreiks in der nordwestdeutschen Eisen- und Stahlindustrie

Rund 1 650 Beschäftigte folgten gestern dem Warnstreikaufruf der IG Metall. Die Produktion stand still. In Bochum legten zwischen 10:00 und 12.00 Uhr 1 300 Beschäftigte die Arbeit bei den Betrieben ThyssenKrupp Steel, Outokumpu Nirosta, Bochumer Verein Verkehrstechnik, Stahlwerke Bochum und Doncasters nieder. Auch bei ThyssenKrupp Steel in Kreuztal beteiligten sich 350 Beschäftigte an der Kundgebung. Sie untermauerten damit ihre Forderung nach 5 % mehr Lohn und Gehalt sowie einer abgesicherten Altersteilzeitregelung. Auch geht es den Stahlkocher um faire Standards bei Werkverträgen und um die unbefristete Übernahme von Auszubildenden über das Jahr 2016 hinaus.


Zu Warnstreiks und Aktionen hat die IG Metall aufgerufen, nachdem die Arbeitgeber auch in der dritten Tarifverhandlung am 30. Juni 2014 kein Angebot für die 75 000 Beschäftigten der Eisen- und Stahlindustrie in Nordwestdeutschland vorgelegt hatten. Die nächste Verhandlung ist am 7. Juli 2014 in Gelsenkirchen. Am Donnerstag und Freitag finden weitere Warnstreiks und Kundgebungen statt.


IG Metall-Bezirksleitung NRW, Düsseldorf