18/11/2014

Stiftung Ruhr Museum, Essen

Vortragsreihe zu Chargesheimer. Die Entdeckung des Ruhrgebiets

Am 19.11.2014 startet das Ruhr Museum eine dreiteilige Veranstaltungssreihe zur aktuellen Fotoausstellung „Chargesheimer. Die Entdeckung des Ruhrgebiets“ um 18 Uhr im Kokskohlenbunker auf dem Unesco-Welterbe Zollverein. Die Bilder von Chargesheimer in dem gemeinsamen Bildband mit Heinrich Böll „Im Ruhrgebiet“ sorgten 1958 für einen Skandal, weil sie das Ruhrgebiet und seine Menschen ungeschönt auf dem Höhepunkt der Industrialisierung zeigten. Die Fotografien von Chargesheimer bildeten gleichzeitig den Anfang der Bildtradition zum Ruhrgebiet im Strukturwandel und haben zahlreiche Bildreportagen und Fotoprojekte zum Revier inspiriert.


Die Reihe startet mit dem Vortrag der Kuratorin der Ausstellung Stefanie Grebe „Chargesheimer neu entdeckt – Fotografien zum Ruhrgebiet aus dem Jahre 1957“. Für die Ausstellung sichtete sie 1 500 Negative, die in Vorbereitung des Bandes entstanden sind, im Rheinischen Bildarchiv in Köln. Sie fügte so neue Abzüge der bekannten Fotos aus dem Bildband und bislang unbekannte Motive zusammen.


Termine und Themen:


Mi 19.11. 18 Uhr: Stefanie Grebe: Vortrag: Chargesheimer neu entdeckt – Fotografien zum Ruhrgebiet aus dem Jahre 1957.


Mi 26.11. 18 Uhr: Prof. Heinrich Theodor Grütter: Vortrag: Chargesheimer und die Folgen. Zu einer Bildgeschichte des Ruhrgebiets.


Mi 3.12. 18 Uhr: Peter Liedtke, Dr. Sigrid Schneider, Andreas Rossmann, Moderation: Prof. Heinrich Theodor Grütter: Podiumsdiskussion: Das fotografische Bild des Ruhrgebiets im Strukturwandel.


Der Besuch der Veranstaltungen ist kostenfrei. Adresse: Kokskohlenbunker [A 16], Unesco-Welterbe Zollverein, Areal A [Schacht XII], Gelsenkirchener Straße 181, 45309 Essen.


Stiftung Ruhr Museum, Essen