25.04.2014

Schmolz + Bickenbach AG, Emmenbrücke

Verkaufsprozess für spezifische Distributionseinheiten gestartet

Der Verwaltungsrat der an der Schweizer Börse kotierten Schmolz + Bickenbach AG, ein nach eigenen Angaben weltmarktführendes Unternehmen für Spezialstahl (u.a. Werkzeugstahl; Rost-, säure- und hitzebeständiger (RSH-)Stahl; Edelbaustahl), hat auf seiner letzten Sitzung beschlossen, einen Verkaufsprozess für spezifische Distributionseinheiten in Deutschland, Belgien, den Niederlanden und Österreich einzuleiten. Die endgültige Entscheidung fällt der Verwaltungsrat dann nach Prüfung der Angebote.


Die betreffenden Distributionseinheiten gehören zur Division Sales & Services, verfolgen ein divergierendes Geschäftsmodell und vertreiben überwiegend werksfremde Produkte. Sie entsprechen daher nicht mehr der in 2013 ausgearbeiteten strategischen Ausrichtung der Schmolz + Bickenbach-Gruppe auf die Produktion und den Vertrieb werkseigener Produkte.


2013 erreichten diese Aktivitäten zusammen einen Umsatz von rd. € 600 Mio. und beschäftigten rd. 1 000 Mitarbeitende. Parallel wird das im Jahr 2012 eingeleitete und in 2013 deutlich ausgeweitete Restrukturierungsprogramm weiter plangemäss umgesetzt. Dieses beinhaltet im Wesentlichen eine Reorganisation des Vertriebsbereiches, Prozessoptimierungen sowie weitere Personalabbaumassnahmen und Standortschließungen.


Die betreffenden Distributionseinheiten gehören mit ihrer umfassenden Produktpalette zu den Marktführern in der Distribution von Speziallangstahl. Das umfassende Produktportfolio wird durch erweiterte Anarbeitungsdienstleistungen sowie kompetenten technischen Support komplettiert. Dadurch konnten sich diese Distributionseinheiten in ihrer langen Geschichte einen exzellenten Ruf erarbeiten.


Schmolz + Bickenbach AG, Emmenbrücke