11.12.2013

Outokumpu, Espoo

Stilllegung der Krefelder Flûssigphase abgeschlossen

Outokumpu teilte mit, dass die Aktivitäten zur Stilllegung seiner Krefelder Flüssigphase wie geplant abgeschlossen wurden. Am 6. Dezember 2013 war der letzte Arbeitstag. Die Schließung wurde bereits im Zusammenhang mit der Fusion von Outokumpu und Inoxum im Januar 2012 angekündigt und im Laufe dieses Jahres planmäßig abgeschlossen. Mit einem Kaltwalzzentrum, das über 1 500 Mitarbeiter beschäftigt und erstklassige, maßgefertigte Werkstoffe für anspruchsvolle Endkundensegmente produziert, verfügt Outokumpu auch künftig über eine starke Präsenz in Krefeld. Des Weiteren betreibt Outokumpu in Deutschland Produktionsstätten in Benrath, Bochum, Dahlerbrück and Dillenburg.


Die Schließung der Flüssigphase in Krefeld ist Teil der ursprünglich geplanten Synergiemaßnahmen und verringert die Schmelzkapazitäten um 600 000 t. Zudem trägt sie mit jährlich 50 Mio. € zu den gesamten geplanten Effizienzmaßnahmen bei, mit denen bis Ende 2017 jährlich 450 Mio. € eingespart werden sollen.


„Die Schließung unserer Flüssigphase in Krefeld war ein notwendiger Schritt zur Steigerung der Effizienz unserer Produktion in Europa, die noch immer unter der schwachen Nachfrage und den niedrigen Preisen leidet“, erklärt Hannu Hautala, Leiter Operations Stainless Coil EMEA und Technikvorstand der Outokumpu Nirosta GmbH. „Die reibungslose Abwicklung zeigte die Kompetenz und Professionalität unserer Mitarbeiter. Das Lob für eine hervorragende Arbeit, die in dieser Krefelder Schmelze seit 1955 geleistet wurde, gebührt der hoch qualifizierten Belegschaft. Ich freue mich daher sehr, dass wir für alle Mitarbeiter Perspektiven anbieten können.“


„Von den 400 Mitarbeitern, die im Bereich Flüssigphase in Krefeld arbeiten, werden rd. 200 zu ThyssenKrupp Steel wechseln und etwa 100 neue Positionen bei Outokumpu erhalten“, sagt Frank Brüggestrat, Personalleiter Stainless Coil EMEA und Personalvorstand der Outokumpu Nirosta GmbH. „Mit neuen Stellen, Vorruhestandslösungen und anderen Regelungen konnten wir allen Mitarbeitern eine solide Zukunftsplanung bieten. Den Mitarbeitern und Betriebsräten danke ich für ihre Professionalität und die gute, konstruktive Zusammenarbeit in diesem Prozess.“


Deutschland wird weiterhin eine zentrale Rolle für Outokumpu spielen: Hier verfügt das Unternehmen über die meisten Kunden und Mitarbeiter und über die größten Produktions-, FuE- und Vertriebsstandorte, die das Herzstück der Pläne von Outokumpu für die Zukunft bilden.


Outokumpu, Espoo