25.06.2014

WV Stahl, Düsseldorf

Stahlindustrie kritisiert Wende in der EEG-Debatte

Die Stahlindustrie kritisiert die neuen Forderungen der Europäischen Kommission zum Erneuerbare-Energien-Gesetz, das in dieser Woche im Bundestag beraten wird. „Diese kurzfristige Wende in der EEG-Debatte beeinträchtigt den Gesetzgebungsprozess und führt in der Industrie zu erheblicher Investitions- und Planungsunsicherheit“, erklärt Hans Jürgen Kerkhoff, Präsident der Wirtschaftsvereinigung Stahl. „Der Vertrauensschutz für die bestehenden Kraftwerke zur industriellen Eigenstromerzeugung darf nicht in Frage gestellt werden“, so der Verbandspräsident.


„Zudem wird die angestrebte weitreichende Belastung neuer Anlagen in der Stahlindustrie Investitionen in die energetische Verwertung von Restgasen und Restenergien künftig verhindern.“ Für diese ökologisch effiziente Form der Stromerzeugung müsse es eine dauerhafte und vollständige Ausnahme von der EEG-Umlage geben. „Andernfalls werden auch die Bemühungen unserer Industrie um eine Steigerung der Energieeffizienz blockiert“, bemängelt Kerkhoff.


WV Stahl, Düsseldorf