16.10.2014

Verband der Saarhütten, Saarbrücken

Sinkende EEG-Umlage ist ein Einmaleffekt

Die gestern offiziell mitgeteilte Senkung der EEG-Umlage für das Jahr 2015 wertet der Verband der Saarhütten (VDS) als positives Signal für Unternehmen und private Haushalte. „Die Senkung der EEG-Umlage um 0,07 Cent auf 6,17 Cent je Kilowattstunde wird sich auf alle Stromverbraucher entlastend auswirken“, kommentiert Antje Otto, Geschäftsführerin des Verbandes der Saarhütten, die Veröffentlichung der EEG-Umlage für 2015. Man dürfe sich jedoch nicht der Illusion hingeben, dass es sich hierbei um einen zukünftigen Trend handele. „Die aktuelle Entwicklung ist ein einmaliger Effekt und resultiert aus Nachverrechnungen aus dem Jahr 2013, die die EEG-Umlage 2014 erhöht haben. Sie ist nicht Resultat der am 1.8.2014 in Kraft getretenen EEG-Reform“, erläutert Otto.


Da sich der Einmaleffekt nur auf das Jahr 2015 auswirkt, rechnet der Verband auch für die Zukunft mit steigenden Strompreisen. Aufgrund der EEG-Reform werden die Unternehmen künftig eine höhere EEG-Umlage zahlen müssen, ohne dass private Verbraucher dadurch entlastet werden. "Die Kosten der Energiewende bleiben eine enorme Herausforderung für unsere Gesellschaft", so Otto. Vor allem für die energieintensive Stahlindustrie haben steigende Stromkosten in Deutschland einen Wettbewerbs- und damit einen Standortnachteil zur Folge.


Verband der Saarhütten, Saarbrücken