08.10.2014

Siemens AG, Nürnberg

Siemens zeigt Zusammenspiel von Automatisierung und Digitalisierung

Unter dem Motto „Making Things Right“ präsentiert Siemens an neuem Standort in Halle 11 (Frankenhalle) einen umfassenden Überblick über sein Portfolio auf der SPS IPC Drives. Die Besucher erwarten dabei zahlreiche Produktinnovationen bei Industriesoftware, Automatisierungs- und Antriebstechnik sowie Services. Thematischer Schwerpunkt des Siemens-Auftritts ist das Zusammenspiel von Automatisierung und Digitalisierung entlang der gesamten industriellen Wertschöpfungskette. Dabei zeigt das Unternehmen, wie sich durch innovative Software und Hardware virtuelle und reale Produktionsprozesse verschmelzen lassen.


Die ausgestellten Lösungen und Produkte decken alle Schritte des Produktentwicklungs- und Produktionsprozesses ab – angefangen bei Design und Planning über Engineering und Execution bis hin zum Service. Ein wichtiger Produktivitätshebel sind dabei integrierte Technologieplattformen wie Totally Integrated Automation (TIA), Integrated Drive Systems (IDS) und Totally Integrated Power (TIP).


„Unser Ziel ist es, die Wettbewerbsfähigkeit unserer Kunden zu erhöhen und ihre Produktion schneller, flexibler und intelligenter zu gestalten“, sagt Heinz Eisenbeiss, Standleiter auf der SPS IPC Drives im Rahmen einer Pressekonferenz im Vorfeld der Messe. „Die SPS IPC Drives hat sich als Leitmesse für die elektrische Automatisierung und als wichtiger Branchentermin etabliert. Als führender Anbieter ist Siemens ein zentraler Anlaufpunkt für die Besucher der Messe. Die neue Halle 11 bietet uns den richtigen Rahmen, um dem großen Interesse des Fachpublikums an unserem umfassenden Angebot bei Industriesoftware, Automatisierungs- und Antriebstechnik sowie Services gerecht zu werden.“


Zu den auf der diesjährigen SPS IPC Drives von Siemens vorgestellten Produktinnovationen zählt eine ganze Palette neuer Simatic-Controller mit dem Schwerpunkt auf Failsafe-CPUs. Zudem gibt es erstmals einen S7-1500 Software-Controller für die PC-basierte Automatisierung sowie einen modularen Open Controller mit PC-basiertem Software-Controller, Visualisierung und zentralen I/Os in einem Gerät. Im Bereich der industriellen Identifikation bringt das Unternehmen für das RFID-System Simatic RF600 eine neue Generation von besonders zuverlässigen UHF-Readern für Produktion und Logistik auf den Markt. Innoviert wurde des Weiteren der Sirius-Systembaukasten in der Baugröße S2 mit einer Baubreite von 55mm. Die Schalt-, Schutz- und Überwachungsgeräte sind für Stromstärken von bis zu 80A und einer Leistung von bis zu 37kW ausgelegt und benötigen wenig Platz im Schaltschrank.


Mit „Control Performance Analytics“ präsentiert Siemens ein neues Angebot seiner Plant Data Services: Durch Analyse der Prozess- und Zustandsdaten von Regelkreisen können damit Anlagen der Prozessindustrie optimiert werden.


Bei der Antriebstechnik stellt Siemens neue Simotics-Motoren der Wirkungsklasse IE4 vor. Da es keine Achshöhensprünge von IE1 bis IE4 gibt, können die Motoren vom Anwender leicht ausgetauscht werden. Die neuen Motoren stehen wahlweise in Grauguss- und Aluminiumgehäuse zur Verfügung. Das Angebot bei Umrichtern erweitert Siemens mit der zweiten Generation der modularen Umrichterreihe Sinamics G120. Die neue Generation der robusten Geräte ist in drei Spannungsvarianten 200V, 400V und 690V erhältlich und bietet dank neuer Leistungssteiltechnologie eine höhere Leistungsdichte bei platzsparender Baugröße.


Siemens AG, Nürnberg