05.02.2014

Siemens Metals Technologies, Linz

Siemens modernisiert Brammenstranggießanlange bei HKM

Die Hüttenwerke Krupp Mannesmann GmbH (HKM) hat Siemens Metals Technologies den Auftrag erteilt, die Brammenanlage Nr. 3 im Werk in Duisburg-Huckingen zu modernisieren. Ziele des Projektes sind es, Qualität und Produkttoleranzen der produzierten Brammen zu verbessern, das Produktspektrum zu erweitern sowie die Prozessstabilität, Verfügbarkeit und Arbeitssicherheit zu erhöhen. Dazu erhält die Gießanlage eine neue Basis- und Prozessautomatisierung, Technologiepakete wie DynaGap Soft Reduction, LevCon, DynaWidth und DynaFlex sowie neue Sicherheitstechnik. Darüber hinaus wird die Zweistoff-Sekundärkühlung erneuert, um die Temperaturführung für die Erzeugung qualitativ hochwertiger Brammen zu optimieren. Die Modernisierung soll Ende 2014 im Rahmen eines geplanten Anlagenstillstands durchgeführt werden.


Die von einem Drittanbieter gelieferte Brammenanlage ist bei HKM in Duisburg seit 2000 in Betrieb. Für weite Teile der elektrischen Ausrüstung ist daher die Ersatzteilversorgung mittelfristig nicht mehr gewährleistet. Auch wird es zunehmend schwieriger, die steigenden Anforderungen an die Prozessstabilität und die Arbeitssicherheit zu erfüllen. Daher hat sich HKM für einen weitreichenden Ersatz der elektrischen Ausrüstung durch neue Siemens-Systeme entschieden. Im Zuge des Projekts werden außerdem die Anlagenstruktur angepasst, Redundanzen installiert und die Anlagenfunktionalität erweitert. Damit sollen die Verfügbarkeit erhöht und die Produkttoleranzen verbessert werden. Darüber hinaus wird Siemens die bestehende Zweistoff-Sekundärkühlung grundlegend erneuern und mit einem DynaJet-Zweistoffsystem ausrüsten. Dies wird HKM in die Lage versetzen, sein Portfolio bei Stahlsorten mit hoher Qualität weiter auszubauen.


Im Zuge der Modernisierung wird auch die Arbeitssicherheit an der Brammenanlage 3 deutlich verbessert. Damit wird sowohl den gestiegenen Anforderungen als auch den aktuellen technischen Möglichkeiten Rechnung getragen. Im Vorfeld des Projektes wurden für sicherheitsrelevante Bereiche Gefährdungsbeurteilungen durchgeführt, auf deren Grundlage ein Sicherheitskonzept erarbeitet und die zur Umsetzung erforderliche Sicherheitstechnik ausgewählt wurde.


Siemens Metals Technologies, Linz