30.10.2014

Siemens Metals Technologies, Linz

Siemens modernisiert Beizlinie bei ArcelorMittal Asturias in Avilés

Der spanische Stahlerzeuger ArcelorMittal Asturias hat Siemens Metals Technologies den Auftrag erteilt, die Beizlinie am Standort Avilés grundlegend zu modernisieren. Ziele des Projektes sind es, die Kapazität der Beizlinie von 1,5 auf 1,8 Mio. t pro Jahr zu erhöhen und die Arbeitssicherheit weiter zu verbessern. Der Umbau erfolgt während kurzzeitiger geplanter Anlagenstillstände. Die modernisierte Linie soll Ende 2015 in Betrieb gehen und sich innerhalb von zwei Jahren amortisieren.


ArcelorMittal Asturias betreibt in der nordspanischen Provinz Asturien zwei integrierte Hüttenwerke an den Standorten Avilés und Gijón. Das Werk in Avilés verfügt über eine Produktionskapazität von 4,2 Mio. t Flüssigstahl pro Jahr und erzeugt eine breite Palette von Flachprodukten aus Kohlenstoffstählen, darunter Warm- und Kaltband sowie verzinkte, verzinnte und organisch beschichtete Feinbleche. Die Beizlinie war schon vor 30 und vor 14 Jahren von Cosim, der spanischen Tocherfirma der heute zu Siemens gehörenden Clecim, modernisiert worden. Hier werden Bänder für Endanwendungen in der Bau- und Automobilindustrie gebeizt.


Für die Modernisierung der Beizlinie liefert Siemens eine neue Zuführung, eine neue Bandvorbereitung sowie eine neue Eintrittssektion und erhöht die Kapazität der vorhandenen Bandspeicher. Ein neuer Zunderbrecher ersetzt das bestehende Dressiergerüst. Die Austrittssektion erhält eine Kerb- und Stanzmaschine. Im Zuge des Umbaus werden auch potenzielle Gefahrenstellen entlang der Linienführung eliminiert. Dies erhöht die Arbeitssicherheit.


Siemens ist für das komplette Basisengineering sowie das Detailengineering der mechanischen Komponenten verantwortlich und überwacht die Montage und Inbetriebnahme der Linie. Die erforderlichen Arbeiten sind so geplant, dass Produktionsunterbrechungen auf ein Minimum reduziert werden.


Siemens Metals Technologies, Linz