19/11/2014

Siemens AG, München

Siemens erweitert Simulationsplattform

Siemens hat seine Simulationsplattform Simit für die virtuelle Inbetriebnahme von Automatisierungslösungen in der Version 8.1 erweitert. Neue Funktionen und Wizards erhöhen die Flexibilität und reduzieren den Aufwand beim Design von Simulationsmodellen. Zudem ermöglicht der neue Simit Virtual Controller V3.0 die Emulation von Simatic S7-300-, S7-400- und S7-410-Steuerungen. Dadurch lassen sich Test- oder Trainingsumgebungen jeder Größenordnung ohne Hardware aufbauen. Die Software unterstützt Anwender, die Engineeringqualität zu erhöhen und die Sicherheit und Produktivität von Prozessanlagen durch optimierte Schulungen von Prozessleitsystem-Operatoren (Operator Training System) weiter zu steigern. Mit der neuen Version des branchenübergreifend einsetzbaren Simulation Framework treibt Siemens die Verschmelzung von virtueller und realer Welt weiter voran.


Die Version 8.1 des Simit Simulation Framework bietet neue Funktionen für eine höhere Flexibilität sowie die Integration des neuen Simit Virtual Controller V3.0. Damit können Anwender virtuelle Simatic S7-300- und S7-400-Steuerungen sowie die speziell für die Prozessindustrie neu eingeführten S7-410-Controller einfach konfigurieren und mit dem Simulationsmodell verbinden. Dabei lässt sich eine uneingeschränkte Anzahl von virtuellen Steuerungen in das Simulation Framework integrieren und auf verschiedenen Rechnern verteilen. Dies ermöglicht die vollständige Emulation auch von großen Automatisierungsprojekten. Der Download eines Projektes auf einen Virtual Controller erfolgt wie bei realen Steuerungen aus dem Simatic PCS 7- oder dem STEP7-Engineering.


Die Simulation läuft mit dem emulierten Automatisierungsprogramm synchron – je nach Anforderung in Echtzeit oder in virtueller Zeit (zum Beispiel verlangsamter oder beschleunigter Ablauf). Anwender können damit sogenannte „Snapshots“ erstellen, mit denen sich der exakte Zustand eines Anlagenprozesses speichern und jederzeit reproduzieren lässt.


Neue Funktionen im Kopplungs-Wizard ermöglichen es, Signale direkt zu verschalten und Signaleigenschaften zu importieren. Der erweiterte Wizard vereinfacht beispielsweise das Routing sowie die Skalierung von Signalen und unterstützt Anwender, den Aufwand für das Simulations-Design weiter zu reduzieren.


Mit dem erweiterten Simit Simulation Framework bietet Siemens eine flexible und leistungsfähige Plattform für den Aufbau einer Test- und Trainingsumgebung. Mithilfe der virtuellen Inbetriebnahme lassen sich sowohl die Engineeringqualität verbessern als auch Anlagen termin- und budgetgerecht in Betrieb nehmen. Zudem helfen die erweiterten Emulationsfunktionalitäten, eine flexible und effiziente Trainingsumgebung (Operator Training System) aufzubauen, um das Personal optimal zu schulen und so die Produktivität im laufenden Betrieb zu erhöhen.


Siemens AG, München