03.12.2013

Scholz AG, Essingen

Scholz veräußert Geschäftsanteil an Saarländische Rohprodukte GmbH

Die Scholz AG hat bei dem Desinvestitionsprogramm im Rahmen der laufenden Restrukturierung einen weiteren Fortschritt und Erfolg erzielt. Die internationale Recyclinggruppe veräußerte mit Wirkung zum 1. Januar 2014 den 50-%-Anteil an dem Gemeinschaftsunternehmen Saarländische Rohprodukte GmbH (SRP) an den langjährigen österreichischen Partner Loacker Recycling GmbH, der damit künftig 100 % der Anteile hält. Über die Konditionen wurde zwischen den Partnern Stillschweigen vereinbart. Die Transaktion steht noch unter dem Vorbehalt der kartellrechtlichen Genehmigung.


Die 1957 gegründete SRP mit Sitz im saarländischen Homburg ist einer der führenden

Stahl- und Metallschrottentsorger in Westdeutschland mit einer Tonnage von rund

450.000 t (2012). Im Bereich der Eisen- und Stahlschrotte sowie der

Nichteisenmetalle werden alle Arten von Restmaterialien aufbereitet und gehandelt.

Der Umsatz im Jahr 2012 betrug knapp 180 Mio. €, die Firma beschäftigt rund

140 Mitarbeiter.


Die Veräußerung des Geschäftsanteils ist Teil der laufenden Restrukturierung und

strategischen Neuausrichtung der Scholz Gruppe. Diese sieht bis zum Jahr 2015

umfassende Desinvestments zum Zweck der Konzentration auf Kerngeschäfte und

Regionen, der Verschlankung der Konzernstrukturen und des Abbaus von

Finanzverbindlichkeiten vor.


Scholz AG, Essingen