13.10.2014

Salzgitter AG, Salzgitter

Salzgitter Flachstahl empfiehlt Winterverpackung für Stahlcoils

Für die „kalte Jahreszeit“ zwischen Oktober und März empfiehlt die Salzgitter Flachstahl ihren Kunden die Bestellung einer Winterverpackung. Dies gilt vor allem für feuerverzinktes und chemisch passiviertes Feinblech, das nicht geölt ist. Ungeöltes Material ist in der kalten Jahreszeit besonders den äußeren Faktoren wie Wetter, Klimazone, Lagerungs- und Transportbedingungen ausgesetzt. Neben der direkten Feuchtigkeitseinwirkung durch Niederschläge ist vor allem die Bildung von Kondensat zu beachten.


Kondensat (Schwitzwasser) bildet sich dann, wenn feuchte, warme Luft an kalten Oberflächen abkühlt. Ein starker Temperaturwechsel von kalt nach warm – typisch für die kalte Jahreszeit – führt zu einer Bildung von Kondenswasser auf allen Oberflächen, inklusive des Luftspaltes zwischen den Coilwindungen. Wird diese Feuchtigkeit nicht abgelüftet, kann sich an den betroffen Stellen Weißrost bilden.


Um auch bei abrupten Temperaturwechseln oder bei länger anhaltender hoher Umgebungsfeuchtigkeit den Korrosionsschutz zu gewährleisten, empfiehlt die Salzgitter Flachstahl den zusätzlichen Einsatz einer Winterverpackung. Zwar kommt es auch bei verpacktem Material zur Kondensation. Diese erfolgt jedoch weitgehend auf der Umverpackung. Nach dem Temperaturausgleich von mindestens zwei Tagen kann das Coil ausgepackt werden.


Als Winterverpackung kommt bei der Salzgitter Flachstahl das bewährte faserverstärkte, PE-beschichtete Natronkrepppapier zum Einsatz. Eine Anpassung der Verpackung an die individuellen Anforderungen des Kunden ist möglich.


Salzgitter AG, Salzgitter