21.01.2014

Arbeitgeberverband Gesamtmetall, Berlin

Rentengeschenke verstoßen gegen Generationengerechtigkeit

Nach Ansicht des Arbeitgeberverbandes Gesamtmetall verstoßen die Rentenpläne der neuen Bundesregierung gegen die Generationengerechtigkeit. "Es muss von Berufstätigen erarbeitet werden, die später ein deutlich niedrigeres Rentenniveau haben werden als die heutige Rentnergeneration. Das ist höchst ungerecht", erklärte Hauptgeschäftsführer Oliver Zander. Auch sei die Finanzierung nicht nachhaltig gesichert: "Damit wird Jahr für Jahr doppelt so viel Geld ausgegeben, als wir durch die Rente mit 67 einsparen werden", so Zander. Allein in den nächsten sechs Jahren fielen Zusatzausgaben in Höhe von 60 Mrd. € an.


"Das ist Geld, das man besser in unser Bildungssystem, in unsere Infrastruktur oder in den Schuldenabbau investieren sollte." Es sei klar, dass diese Rentenpläne nur durch Abgaben- und Steuererhöhungen zu finanzieren seien. Dies koste zwangsläufig Wettbewerbsfähigkeit und gefährde damit Arbeitsplätze, so Zander weiter. "Dies gilt umso mehr, wenn gleichzeitig die Arbeitsmarktreformen der Agenda 2010 zurückgedreht werden und die Arbeitslosigkeit dadurch vermutlich steigt."


Arbeitgeberverband Gesamtmetall, Berlin