24/10/2013

VDI Verein Deutscher Ingenieure e. V., Düsseldorf

Mehr offene Stellen als Arbeitslose in den Ingenieurberufen

Im September 2013 zeigte sich der deutsche Ingenieurarbeitsmarkt im Vergleich zum Vormonat nahezu unverändert. So lag die gesamtwirtschaftliche Arbeitskräftenachfrage in den Ingenieurberufen bei 60.900 zu besetzenden Stellen und damit weiterhin auf einem hohen Niveau. Dem gegenüber standen 26.174 Arbeitslose, die einer Beschäftigung als Ingenieur nachgehen wollten. Im Schnitt kamen damit in den Ingenieurberufen bei unveränderter Tendenz 2,3 offene Stellen auf einen Arbeitslosen.


Mit einem Verhältnis von 4,3 beziehungsweise 3,7 offenen Stellen je Arbeitslosem zeigte sich die Situation in den Schwerpunkten Maschinen- und Fahrzeugtechnik beziehungsweise Energie- und Elektrotechnik weiterhin angespannt. Auf diese beiden Kategorien entfielen die Hälfte aller offenen Stellen in Ingenieurberufen, jedoch weniger als 29 % aller Arbeitslosen.


„Tendenziell wieder positivere wirtschaftliche Ergebnisse in der Eurozone tragen momentan zu einer recht stabilen Nachfrage nach Fachkräften bei“, kommentierte VDI-Direktor Dr. Willi Fuchs die Daten des neuen VDI-/IW-Ingenieurmonitors. „Nur jeder sechste Ingenieurabsolvent hat während des Studiums einen Auslandsaufenthalt eingelegt. Aufgrund der starken Exporttätigkeit der deutschen Ingenieurbranchen erleichtern derartige Erfahrungen jedoch insbesondere bei Ingenieuren den Einstieg in den Arbeitsmarkt“, so IW-Geschäftsführer Dr. Hans-Peter Klös.


VDI Verein Deutscher Ingenieure e. V., Düsseldorf