01/04/2014

ots, Lindlar

Lindlarer Edelstahlspezialist international auf Erfolgskurs

Die Unternehmensgruppe Schmidt + Clemens (S+C) blickt auf ein insgesamt erfolgreiches Geschäftsjahr 2013 zurück. Der konsolidierte Gruppenumsatz stieg im Vergleich zum Vorjahr um 13% auf 310 Mio. €. Ebenfalls bei 310 Mio. € (Vorjahr 285 Mio. €) lag der Auftragseingang. Gegenüber 2012 konnte das Ergebnis nochmals gesteigert werden. "Das gute Gruppenergebnis wird allerdings durch Verluste in unserem deutschen Werk getrübt, sodass wir bereits im letzten Jahr erste Gegenmaßnahmen einleiten mussten", so Jan Schmidt-Krayer, geschäftsführender Gesellschafter von S+C. "Letztlich verdanken wir es unseren Auslandsstandorten, dass ein gutes Ergebnis in der Unternehmensgruppe realisiert wurde."


Maßgeblich zum Erfolg von Schmidt + Clemens hat die Tochtergesellschaft in Nordspanien beigetragen. Von Verlustbringern hat sich die Unternehmensgruppe im vergangenen Geschäftsjahr getrennt. Die Schließung der Tochtergesellschaften in Brasilien und China waren die Folge, ebenso wurden die Aktivitäten des defizitären Bereichs Strangpressen in Deutschland eingestellt.


"In Deutschland müssen wir weiter unsere Hausaufgaben machen", berichtet Schmidt-Krayer. "Hier gilt es, den Standort in den nächsten zwei Jahren wieder profitabel aufzustellen. Hierbei setzen wir auf die konstruktive Mitarbeit des Betriebsrates."


Insgesamt werden die Rahmenbedingungen für ein wirtschaftliches Arbeiten in Deutschland immer schwieriger. Hohe Belastungen beispielsweise durch die EEG-Umlage haben das Unternehmensergebnis am deutschen Standort deutlich negativ beeinflusst. Die Energiepolitik der Bundesregierung schwächt Deutschland als Industriestandort. "Hier erwarten wir eindeutige Entlastungen", fordert Schmidt-Krayer. Die fortschreitende Bürokratie und zunehmende Regularien aus Berlin und Brüssel sowie immer aufwendigere Genehmigungsverfahren seien, so Schmidt-Krayer, kein positiver Faktor für den Standort.


Unterzeichnet wurde daher 2013 der Kaufvertrag für ein neues Grundstück in Malaysia, das etwa fünf Mal so groß ist wie das aktuelle in Shah Alam. Am künftigen Standort entsteht 2014 eine neue Produktion für Schleudergussrohre. Die Gesamtinvestition liegt bei 14 Mio. €.


Zu den wichtigsten strategischen Zielen der Unternehmensgruppe gehört es, ein weiteres Standbein neben dem Bereich Petrochemie zu entwickeln. Dies konkretisierte sich im Berichtsjahr mit der Gründung eines neuen Geschäftsbereichs für Spezialrohre, der in den kommenden Jahren deutlich ausgebaut wird.


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