25/11/2013

Outokumpu, Espoo

Langzeitstudie über Krebserkrankungen in der Edelstahlproduktion veröffentlicht

In seiner aktuellen Ausgabe hat das British Medical Journal einen Bericht von Markku Huvinen, Chief Medical Officer Outokumpu, veröffentlicht. Basierend auf seiner 30-jährigen Studie berichtet der Mediziner über deren Ergebnisse im Hinblick auf Krebserkrankungen unter den Arbeitern der Ferrochrom- und Edelstahlproduktion im finnischen Kemi und Tornio. Die Studie zeigt, dass Personen, die in Stahlwerken arbeiten oder in deren Nähe wohnen, keinem erhöhten Krebsrisiko ausgesetzt sind.


„Wir sind sehr stolz auf Markku’s Studie und die Arbeit, die unser Gesundheits- und Arbeitschutz-Team geleistet hat“, erklärt Mika Seitovirta, CEO von Outokumpu. „Markku hat die weltweit erste systematische Messung zur möglichen Belastung von Arbeitern in der Edelstahlproduktion durch Chrom und andere Verbindungen initiiert. In all unseren Betrieben ist Sicherheit das oberste Gebot. Wir wollen, dass unsere Mitarbeiter am Feierabend wieder gesund und sicher nach Hause fahren. Wenn wir auch nicht alle Risiken ausräumen können, bemühen wir uns jedoch, sie soweit wie möglich zu kontrollieren.“


Die Studie erstreckt sich von Beginn der Produktion 1967 bis zum Jahr 2011 und bewertet das Risiko von Krebserkrankungen, insbesondere von Lungen- und Nasenkrebs. Die Gesamterkrankungsrate lag ähnlich hoch wie die allgemeine Rate in der gleichen Region, beim Lungenkrebs lag sie sogar darunter.


„Als ich in den 1970er Jahren als Arzt bei Outokumpu anfing“, erinnert sich Markku Huvinen, „kam einer der Ferrochrom-Schmelzhüttenarbeiter in meine Praxis, schneuzte sich die Nase und fragte mich: 'Wie wirkt sich dieser Staub eigentlich auf meine Gesundheit aus?' Seine Sorge war durchaus berechtigt. Ich versuchte, mich über die Staubbelastung in der Edelstahlproduktion kundig zu machen, doch zu meiner Überraschung gab es keine wissenschaftlichen Daten. Ich bin froh, dass Outokumpu den Weitblick hatte, dieses Thema ernst zu nehmen, und dass unsere Mitarbeiter dies möglich gemacht haben. Diese Studie ist eine Gemeinschaftsleistung von Unternehmen und Mitarbeitern.“


Outokumpu, Espoo