05/06/2014

SMS group, Düsseldorf

Kunden sind weiter zurückhaltend bei der Auftragsvergabe

Bei der SMS group betrug der Auftragseingang im Geschäftsjahr 2013, unter Berücksichtigung der erstmaligen Einbeziehung von Paul Wurth, 3,309 Mrd. € (2012: 2,835 Mrd. €). Der Umsatz lag bei 3,495 Mrd. € (2012: 3,237 Mrd. €). Das Gruppenergebnis vor Steuern in Höhe von 178 Mio. € (2012: 258 Mio. €) lag 31 % unter Vorjahresniveau. Im Unternehmensbereich SMS Siemag erhöhte sich der Auftragseingang einschließlich Paul Wurth um 525 Mio. € auf 2,044 Mrd. € (ohne Paul Wurth: 1,708 Mrd. € / Vorjahr: 1,519 Mrd. €). Der Unternehmensbereich SMS Meer verzeichnete einen Rückgang der Bestellungen um 4 % auf 1,104 Mrd. € (2012: 1,152 Mrd. €). Die Gruppe elexis trug mit 181 Mio. € (Vorjahr: 180 Mio. €) zum Auftragseingang der SMS group bei.


Die regionale Verteilung des Auftragseingangs stellte sich wie folgt dar: Europa inklusive Russland und der Ukraine 29 % (Vorjahr: 32 %), Asien 45 % (Vorjahr: 43 %), Nord- und Südamerika 25 % (Vorjahr: 23 %), Afrika 1 % (Vorjahr: 2 %). Der Auftragsbestand beträgt 4,997 Mrd. € (2012: 5,377 Mrd. €).


2013 waren weltweit im Jahresdurchschnitt einschließlich der Auszubildenden 13 856 Mitarbeiter (Vorjahr: 11 822) im Unternehmensverbund tätig. Die Erhöhung ist im Wesentlichen auf die erstmalige Einbeziehung von Paul Wurth zurückzuführen. Die SMS group wird trotz der Kostensenkungsprogramme an ihrem überdurchschnittlichen Engagement bei der Ausbildung junger Nachwuchskräfte festhalten und so wie bisher ihrer sozialen Verantwortung bei diesem gesellschaftspolitisch wichtigen Thema nachkommen. Außerdem wird nur so vor dem Hintergrund des demographischen Wandels sichergestellt, dass der Unternehmens­verbund auch in Zukunft über ausreichend qualifiziert ausgebildete Fachkräfte verfügt.


Burkhard Dahmen, Sprecher der Geschäftsführung der SMS Holding GmbH: „Noch zu Beginn dieses Jahres hatten wir aufgrund der von unseren Kunden erhofften Bodenbildung des Stahlmarktes positive Auswirkungen auf unser Geschäft erwartet. Aufgrund der weltweiten Auslastung in der Branche, die weiter mit Überkapazitäten zu kämpfen hat, hat sich dies nur leicht verbessert. Dies beeinträchtigt die Investitionsbereitschaft unserer Kunden. Zusätzlich belasten politische Unsicherheiten in den für uns wichtigen Absatzmärkten Russland, der Ukraine und Venezuela das Geschäft.


Vor diesem Hintergrund erwarten wir für das laufende Geschäftsjahr 2014 einen erneuten Rückgang des Auftragseingangs gegenüber dem Vorjahr.


Wir reagieren darauf mit der Anpassung unserer Kapazitäten. Dazu ist ein umfangreiches Kostensenkungsprogramm mit weiteren Prozessverbesserungen in der Umsetzung. Wir werden jedoch am Ausbau unserer Wachstumsfelder Modernisierung, Elektrik und Automation, Service sowie Energie- und Umwelttechnik festhalten. Beim Umsatz erwarten wir vor dem Hintergrund der Abarbeitung des noch befriedigenden Auftragsbestands ein Niveau wie im Jahr 2013.“


SMS group, Düsseldorf