08.05.2014

Klöckner & Co SE, Duisburg

Klöckner & Co SE mit positivem Konzernergebnis

In den ersten drei Monaten2014 lag der Absatz trotz des restrukturierungsbedingten Abbaus von niedrigmargigem Geschäft auf dem Vorjahresniveau von1,6 Mio. t. Der Umsatz war allerdings aufgrund des niedrigeren Preisniveaus in Europa und des schwächeren US-Dollars um 3,2% auf 1,6 Mrd. € rückläufig. Durch die Verbesserung der Rohertragsmarge von 18,6% auf 19,2% – im Zuge der Konzentration auf höhermargiges Geschäft –, konnte der Rohertrag mit 302 Mio. € (Vorjahr: 303 Mio. €) trotz des Umsatzrückgangs nahezu konstant gehalten werden. Das operative Ergebnis (Ebitda) wurde nach 29 Mio. € im Vorjahreszeitraum auf 45 Mio. € gesteigert. Wesentlicher Treiber der Ergebnisverbesserung war die aus der Restrukturierung erzielte Kostensenkung von 17 Mio. €.


Das Ebit stieg wegen rückläufiger Abschreibungen aus Unternehmenskäufen noch deutlicher von 2 Mio. € auf 23 Mio. €.Auch das Konzernergebnis wurde erheblich verbessert und war mit 3 Mio. € nach einem Vorjahresverlust von 16 Mio. € wieder positiv. Entsprechend stieg das Ergebnis je Aktie von -0,16 € auf 0,03 €.


Gisbert Rühl, Vorstandsvorsitzender der Klöckner & Co SE: „Durch den erfolgreichen Abschluss unserer Restrukturierungsmaßnahmen ist uns die Rückkehr in die Gewinnzone aus eigener Kraft gelungen. Jetzt arbeiten wir mit Hochdruck daran, unser Ergebnis durch die konsequente Umsetzung unseres Optimierungsprogramms KCO WIN weiter zu steigern.“


Im Segment Europa war – begünstigt durch den milden Winter – ein Absatzanstieg von 2,8 % gegenüber den ersten drei Monaten 2013 zu verzeichnen. Das operative Ergebnis wurde im Wesentlichen bedingt durch die vollständig umgesetzten Restrukturierungsmaßnahmen von 14 Mio. € auf 26 Mio. € gesteigert.


Im Americas-Segment ging der Absatz in den drei Monaten aufgrund des langanhaltenden Winters in den USA, der Konsolidierung von Standorten und des Abbaus von niedrigmargigen Geschäften um 5,3% gegenüber dem Vorjahreszeitraum zurück. Das Ebitda des Segments konnte aber trotz des Absatzrückgangs in den USA durch die Verbesserung der Rohertragsmarge von 17,0% auf 18,0% um 3 Mio. € auf 24 Mio. € gesteigert werden.


Klöckner&Co erwartet für das laufende Jahr in Europa einen Anstieg der Stahlnachfrage von ca. 2%. Vor allem aus den Bereichen Maschinen-und Anlagenbau sowie der Automobilindustrie wird mit einer steigenden Nachfrage gerechnet. In den USA hat der langanhaltende Winter die Belebung der Nachfrage im ersten Quartal gedämpft. Trotzdem sollte durch die weiterhin sehr robuste Automobilkonjunktur sowie den erwarteten Aufschwung des Wirtschaftsbaus im Gesamtjahr ein Zuwachs von 3 bis 4% erreicht werden.


Im Gesamtjahr sollte das operative Vorjahresergebnis vor Restrukturierungsaufwendungen von 150 Mio. € deutlich übertroffen werden. Die wesentlichen Treiber der erwarteten Ergebnisverbesserung sind die inkrementellen Ebitda-Beiträge aus dem abgeschlossenen Restrukturierungsprogramm KCO 6.0, aus dem Optimierungsprogramm KCO WIN und aus der Akquisition in der Schweiz.


Gisbert Rühl: „Mit unserem abgeschlossenen Restrukturierungsprogramm sowie den laufenden Optimierungsmaßnahmen haben wir den Turnaround geschafft. Entsprechend wollen wir auch für das Gesamtjahr ein positives Konzernergebnis erzielen und unsere Aktionäre daran mit einer Dividende teilhaben lassen.“


Klöckner & Co SE, Duisburg