26.06.2014

ots, Frankfurt am Main

KfW IPEX-Bank finanziert Rohstoffversorgung

Mit einem Kredit in Höhe von 100 Mio. USD finanziert die KfW IPEX-Bank wichtige Ersatzinvestitionen der Iron Ore Company of Canada (IOC). Der kanadische Eisenerzproduzent beliefert deutsche und europäische Unternehmen mit Eisenerzkonzentrat und -pellets - essenzielle Vorprodukte für verschiedenste Stahlerzeugnisse. "Mit unserer Finanzierung tragen wir dazu bei, dass der Lieferstrom auch für die Zukunft fortbesteht", sagt Markus Scheer, Mitglied der Geschäftsführung der KfW IPEX-Bank. "Der Geschäftsabschluss dient der Sicherung der Rohstoffversorgung Deutschlands und Europas und damit der Erfüllung einer unserer Kernaufgaben."


IOC zeichnet sich durch umfangreiche Rohstoffreserven aus. Im laufenden Geschäftsjahr 2014 wird IOC voraussichtlich mehr als 7 Mio. t Pellets und Eisenerzkonzentrat an deutsche und europäische Abnehmer liefern. Diese Mengen sollen auch in den kommenden Jahren fortgeschrieben werden. Durch Aufkonzentrierung werden aus dem Roherz der IOC hochwertiges Eisenerzkonzentrat und hochwertige Eisenerzpellets produziert, die sich damit für die Weiterverarbeitung in hochtechnologischen Fertigungsbereichen - dem Spezialgebiet vieler deutscher und weiterer europäischer Firmen - eignen. Europa zählt zu den wesentlichen Abnehmern des eisenerzhaltigen Rohstoffes.


IOC ist einer der führenden Produzenten von Eisenerzkonzentrat und -pellets in Kanada. Das Unternehmen betreibt eine Mine, eine Konzentrat- sowie eine Pelletisieranlage. Zudem hält es die erforderliche Infrastruktur selbst vor. So stellt IOC über eine 418 km lange Bahnstrecke von der Lagerstätte in Neufundland und Labrador zum Tiefwasser-Verschiffungshafen in Sept-Îles, Quebec, den kontinuierlichen Transportfluss sicher. Derzeit besitzt IOC Kapazitäten zum Abbau von rd. 43 Mio. t pro Jahr (mtpa) Roherz. IOC arbeitet an der Erweiterung seiner Kapazitäten zum Ausbau der Produktion von Eisenerzkonzentrat, in deren Rahmen der Roherzabbau auf 50 mtpa gesteigert werden soll.


ots, Frankfurt am Main