18.12.2013

ots, Düsseldorf

Kaum Veränderungen am Arbeitsmarkt in Ingenieurberufen

Nicht zuletzt in Folge der positiven Entwicklung der ingenieurwissenschaftlichen Absolventenzahlen hat sich der deutsche Ingenieurarbeitsmarkt im November weiter entspannt. Jedoch lag die gesamtwirtschaftliche Arbeitskräftenachfrage in den Ingenieurberufen bei 57 600 zu besetzenden Stellen und damit weiterhin auf einem hohen Niveau. Dem gegenüber standen 26 791 Arbeitslose, die einer Beschäftigung im Erwerbsberuf Ingenieur nachgehen wollten.


Im Schnitt kamen damit in den Ingenieurberufen bei sinkender Tendenz 2,1 offene Stellen auf einen Arbeitslosen. Mit einem Verhältnis von 3,8 beziehungsweise 3,3 offenen Stellen je Arbeitslosen zeigte sich die Situation in den Schwerpunkten Maschinen- und Fahrzeugtechnik beziehungsweise Energie- und Elektrotechnik weiterhin angespannt. Auf diese beiden Kategorien entfielen 50 % aller offenen Stellen in Ingenieurberufen, jedoch nur 30 % aller Arbeitslosen.


"Die stabile Lage am Ingenieurarbeitsmarkt zeigt, dass der Ingenieurberuf eine gute Wahl ist", kommentiert VDI-Direktor Dr. Willi Fuchs die Daten des neuen VDI-/IW-Ingenieurmonitor. "Trotz des saisonal bedingten Rückgangs der offenen Stellen in den baunahen Ingenieurberufen ist deren Arbeitslosigkeit weiter gesunken. Dies spricht für einen sehr robusten Arbeitsmarkt in diesem Segment", so IW-Geschäftsführer Dr. Hans-Peter Klös. 


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