11/11/2014

Hoesch-Museum, Dortmund

Körperschutzkleidung bei Hoesch

Das Hoesch Museum lädt zum Museumsgespräch am 13. November um 18.30 Uhr zum Thema Körperschutzkleidung ein. In der Eisen- und Stahlindustrie besteht eine besondere Gefahr durch den Umgang mit feuerflüssigen Massen bei Temperaturen von ca. 1 500 – 1 600 °C. Die Belegschaft mußte deshalb besonders geschützt werden. Eine wesentliche Rolle spielte hier die Kleidung. Nach der Fusion zwischen Hoesch und der DHHU im Jahre 1966 wurde die Entwicklung eines Stoffes in enger Zusammenarbeit mit der Firma Schümer aus Schüttorf  im Emsland eingeleitet, die ein Optimum an Sicherheit für die Belegschaft beim Umgang mit feuerflüssigen Massen erreichen sollte.


Das Ergebnis dieser Entwicklung war ein Stoff, der so gute Eigenschaften gegenüber Spritzern und Funken hatte, dass er richtungsweisend war. Zahlreiche Unfälle, deren Folgen sehr schwere Brandverletzungen gewesen wären, sind dadurch vermieden worden. Über die Entwicklung dieses Anzugstoffes und seiner Schutzwirkung, auch anhand von Unfallbeispielen, werden Herr Kröner, Geschäftsführer der Firma Schümer, und Herr Schreurs, langjähriger Sicherheitsingenieur bei Hoesch, berichten. Der Eintritt ist frei.


Hoesch-Museum, Dortmund