27/05/2014

Böllinghaus, Hilden

Investitionen in eine glänzende Zukunft

Böllinghaus Steel,  der Spezialist für Edelstahl-Langprodukte, feiert in diesem Jahr sein 125-jähriges Firmenjubiläum. Zweifellos ein Grund für eine umfassende Rückschau, jedoch für den geschäftsführenden Gesellschafter Hartwig Härtel, der das Familienunternehmen in der 4.Generation leitet, kein Grund, sich zufrieden zurückzulehnen und nur auf das Erreichte zu schauen.


Das Geschäft läuft gut, die Jahreskapazität im eigenen hochmodernen Werk in Portugal beträgt zurzeit 12.000 t. Da der Firmenchef aber ein wahrer Unternehmer ist, ist sein Blick nach vorn in die Zukunft gerichtet. „Seit wir das Werk im Jahr1996 übernommen haben, haben wir  kontinuierlich in den Betrieb investiert und unsere Kapazitäten erweitert, mit dem Ziel, warmgewalzte und kaltumgeformte Stabstahlprofile in höchster Qualität anbieten zu können. Auf mehreren vollautomatischen Produktionsstraßen walzen wir hochwertige Edelstahl-Profile“, erklärt Hartwig Härtel. „Heute liefern wir rd. 58% unserer Produktion nach Europa und ca. 31 % in die USA. In Asien wollen wir unsere Umsätze allerdings weiter ausbauen. Sechskantprofile sind dort sehr gefragt – besonders in Taiwan, China und anderen asiatischen Märkten. Das heißt für uns, dass wir unsere Produktion erweitern müssen und auch werden“. Folglich sieht der Investitionsplan eine Erweiterung der Produktion vor. Die Pläne für einen Ausbau der Produktionshallen um ca. 1.000 m² liegen vor, die entsprechenden Genehmigungsverfahren laufen. Der Hallenerweiterungsbau soll im August dieses Jahres fertig sein. Dann wird der Maschinenpark erweitert. Erste Schritte dazu sind längst getan: Eine Rollenrichtmaschine sowie eine Ziehbank sind bereits geordert. Diese Investition soll bis 2015 zu einer Jahreskapazitätserweiterung auf dann 15.000 t führen. Gleichzeitig wird das Produktportfolio um Titanlegierungen, Nickel Alloys, Inconell, Hastelloy und Monel ergänzt. Parallel zu diesen Erweiterungen wird der Produktionsprozess bei Böllinghaus Steel S.A. Schritt für Schritt weiter automatisiert. „Wir wollen schließlich unsere Produktion erhöhen“, meint der Böllinghaus-Chef, „und ohne moderne Produktionsmethoden bräuchten wir heutzutage keinen weiteren Gedanken daran zu verschwenden.“ Weitere Produktionsanlagen sollen in den kommenden Jahren noch dazukommen.



 


Böllinghaus, Hilden