10/09/2014

VDI Verein Deutscher Ingenieure e.V., Düsseldorf

Ingenieurabsolventen in der Regel nach drei Monaten im Job

Innerhalb der ersten drei Monate nach dem Studium finden rd. 70 % Ingenieurabsolventen einen Arbeitsplatz. Das ergab eine aktuelle Umfrage des VDI Verein Deutscher Ingenieure bei seinen jungen Mitgliedern. Die wichtigsten Faktoren für die Jobwahl sind dabei das Einkommen, die Arbeitsplatzsicherheit, Karrieremöglichkeiten innerhalb des neuen Berufsumfeldes sowie die Vereinbarkeit von Beruf und Familie.


Lediglich 1 % der Absolventen sind länger als zwölf Monate auf der Suche nach einem beruflichen Anstellungsverhältnis; allerdings befanden sich zum Zeitpunkt der Befragung rd. 16 % der Absolventen noch auf Jobsuche. Nach Meinung von VDI-Direktor Ralph Appel könnte dies im Zusammenhang stehen mit einer relativ geringen Flexibilität, den Wohnort zu wechseln. "Tatsächlich sind nur rd. 20 % der Befragten Young Professionals bereit, für den neuen Beruf den Wohnort bundesweit zu wechseln - regional und international ist die Mobilität dagegen höher", so Appel. Die Bedeutung bundesweiter Mobilität wird unterstrichen durch die Tatsache, dass sich Deutschland durch verschiedene Ausbildungs- und Beschäftigungshochburgen für Ingenieure auszeichnet. So ist NRW größter Ausbildungsstandort, während Bayern die meisten ausgebildeten Ingenieure importiert.


Der VDI bietet jungen Ingenieurinnen und Ingenieuren mit seiner Karriereberatung Unterstützung an: ob beim Zeugnischeck, beim Bewerbungscheck oder bei allgemeinen Karrierefragen können sich junge Menschen an den VDI wenden. Einfach im Internet unter www.vdi.de/karriere Formulare ausfüllen. Kurze Zeit später meldet sich eine Mitarbeiterin oder ein Mitarbeiter des VDI.


Die zentralen Ergebnisse der VDI-Umfrage stehen zum Download unter www.vdi.de/arbeitsmarkt .


VDI Verein Deutscher Ingenieure e.V., Düsseldorf