12.09.2014

Stiftung Ruhr Museum, Essen

Heißes Programm in den Außenstellen des Ruhr Museums

Am 14. September 2014 warten zum „Tag des offenen Denkmals“ in drei Außenstellen des Ruhr Museums in zwei Essener Tälern wieder zahlreiche Attraktionen, die zum Vorbeikommen und Verweilen einladen. Alle Veranstaltungen sind dabei kostenfrei. Los geht es von 10 bis 17 Uhr im Deilbachhammer am Eisenhammerweg 25a in Kupferdreh. In der historischen Schmiede können sich Gäste unter Anleitung an der Arbeit mit dem heißen Eisen am Amboss versuchen und sich über die Technik des Denkmals informieren. Nebenan wird im holzkohlebefeuerten Backofen nach historischen Rezepten Brot gebacken, das den Besuchern mit ausgewählten Wildkräuteraufstrichen zum Verzehr angeboten wird.


Ein Stück stromabwärts des Deilbaches beginnt um 14 Uhr die Führung durch die Ausstellung im Kutschenhaus des Kupferhammers an der Nierenhofer Str. 8-10. Die Natur- und Kulturgeschichte verknüpfend, erzählt die Ausstellung am Beispiel der erhaltenen Denkmäler im Talraum den jahrhundertelangen Transformationsprozess von einer bäuerlichen zu einer industriellen und postindustriellen Landschaft.


Geschmiedet wird am Tag des offenen Denkmals auch im Nachtigallental. Von 14 bis 18 Uhr stellt das Schmiedeteam im Halbachhammer (Altenau 12) die unterschiedlichen Verfahren der Stahlherstellung vom Mittelalter bis in unsere heutige Zeit vor. Am Denkmaltag wird erstmals experimentell die „Frischfeuerarbeit“, ein seit etwa 160 Jahren nahezu in Vergessenheit geratenes Verfahren der vorindustriellen Stahlerzeugung, im Halbachhammer vorgeführt.


Die An- und Abreise zum Halbachhammer kann an diesem Tag wieder mit der Museumsstraßenbahn der Verkehrshistorischen Arbeitsgemeinschaft EVAG e.V. erfolgen, die stündlich zwischen den Haltestellen Berliner Platz und Margarethenhöhe verkehrt.


Stiftung Ruhr Museum, Essen