15.10.2014

BMWi, Berlin

Grundstoffindustrien sind das Fundament unserer Wirtschaft

Der Bundesminister für Wirtschaft und Energie, Sigmar Gabriel, hat sich gestern mit Spitzenvertretern aus Wirtschaft, Gewerkschaften und Verbänden derGrundstoffindustrien Stahl, Nichteisen-Metalle, Papier, Glas, Baustoffe und Zement zum Branchendialog getroffen. Das Spitzengespräch bildete ein wichtiges Etappenziel eines neuartigen mehrstufigen Dialog-Prozesses, an dem Unternehmen, Gewerkschaften und Verbände gleichermaßen beteiligt wurden.


Erster Schritt des "Branchendialogs Grundstoffe" war eine mehrwöchige öffentliche Onlinekonsultation. Auf dieser Basis wurden die für die Branchen wichtigsten und aktuellsten Themen identifiziert. Die zweite Stufe bildete ein Fachgespräch mit 90 Teilnehmern am 7. Oktober 2013 im interaktiven "World-Cafe"-Format, bei dem die Teilnehmer konkrete Maßnahmen zur Förderung der Wettbewerbsfähigkeit der Grundstoffindustrien erarbeitet haben und einbringen konnten. Diese Vorschläge wurden jetzt von den Spitzenvertretern breit diskutiert.


Bundesminister Gabriel hierzu: "Ich freue mich, dass das neue Format des Branchendialogs und insbesondere die Vorabkonsultationen bei allen Beteiligten auf große Zustimmung gestoßen sind. Das neue Format trägt aus meiner Sicht ganz wesentlich zum Erfolg und zur Verbindlichkeit solcher Gespräche bei, denn so erfolgt eine Fokussierung auf tatsächliche Kernthemen der Branche."


Im gestrigen Spitzengespräch standen die Themen Energie/Umwelt, Rohstoffe und Fachkräftesicherung im Mittelpunkt der Diskussion. "Die Grundstoffindustrien stehen am Anfang der Wertschöpfungskette und bilden damit das Fundament unserer Wirtschaft. Die Branchen haben klar dargelegt: Eine sichere und auch langfristig bezahlbare Energieversorgung ist für die energieintensiven Grundstoffindustrien von entscheidender Bedeutung. Ich werde die Anregungen zu den Themenbereichen Emissionshandel, EEG-Umlage, Energieeffizienz und Eigenstromverbrauch aufgreifen und mit der Branche in weiteren Gesprächen vertiefen. Wir haben zudem vereinbart, unseren Dialog auch zu den Themen Rohstoffe und Fachkräfte fortsetzen", so Gabriel weiter.


BMWi, Berlin