04.11.2015

Arbeitgeberverband Stahl e.V., Düsseldorf

Goss: Forderungspaket ist zu anspruchsvoll

Die erste Verhandlung der diesjährigen Tarifrunde für die ca. 75 000 Beschäftigten der Stahlindustrie in Nordrhein-Westfalen, Bremen und Niedersachsen fand am letzten Freitag statt. Die IG Metall forderte eine Entgelterhöhung um 5 %, die Fortführung des Tarifvertrages über Altersteilzeit sowie für die Auszubildenden eine Übernahme der Fahrtkosten zwischen Betrieb und Berufsschule. Andreas J. Goss, Vorsitzender des Arbeitgeberverbandes Stahl, erklärte dazu: „Angesichts der sehr unterschiedlichen wirtschaftlichen Situation unserer Mitgliedsunternehmen ist das Forderungspaket der IG Metall viel zu anspruchsvoll. Die Ertragslage der Unternehmen reicht von äußerst schwierig bis knapp befriedigend; in keinem Fall ist sie gut. Die Tarifvertragsparteien werden es deshalb ausgesprochen schwer haben, einen der Gesamtlage angemessenen Tarifabschluss zu finden. Kreativität auf beiden Seiten wird vonnöten sein.“


Arbeitgeberverband Stahl e.V., Düsseldorf