29.10.2014

Arbeitgeberverband Gesamtmetall, Berlin

Gesetzentwurf zur Tarifeinheit ist ein wichtiger Schritt

Der Arbeitgeberverband Gesamtmetall begrüßt die Vorlage des Gesetzentwurfs zur Tarifeinheit. "Die Bundesregierung hat die Gefahren für den Flächentarifvertrag durch die Zersplitterung der Tariflandschaft erkannt. Der Gesetzentwurf wird von den Arbeitgebern der Metall- und Elektro-Industrie ausdrücklich als ein wichtiger Schritt zur Sicherung der Tarifautonomie begrüßt. Es war an der Zeit, dass wir endlich eine Debatte darüber führen, was uns der Frieden in den Betrieben durch eine starke, verantwortliche Sozialpartnerschaft wert ist", so der Präsident von Gesamtmetall, Dr. Rainer Dulger.


Der Arbeitgeberpräsident stellte klar, soziale Marktwirtschaft ohne Tarifautonomie funktioniere nicht. "Wir werden das Gesetzgebungsverfahren nun konstruktiv begleiten. Wer den Flächentarifvertrag und die Tarifautonomie wirklich will, muss auch die Tarifeinheit wollen. Wir erwarten von einer gesetzlichen Regelung der Tarifeinheit, dass sie verhindert, dass kleine Minderheiten einen gesamten Betrieb, ganze Unternehmen oder sogar Teile von Branchen jederzeit lahmlegen können. Das Gesetz muss eine verlässliche Friedensfunktion erfüllen, gerade auch für die exportstarke Industrie", so Dulger.


Arbeitgeberverband Gesamtmetall, Berlin