13.12.2013

ThyssenKrupp AG, Essen

Fregatte "Baden-Württemberg" für die Deutsche Marine getauft

Die erste von insgesamt vier Fregatten der Klasse 125 für die Deutsche Marine wurde gestern am Hamburger Standort von ThyssenKrupp Marine Systems, einem Unternehmen von ThyssenKrupp Industrial Solutions, auf den Namen "Baden-Württemberg" getauft. Damit ist ein wichtiger Meilenstein des Bauprogramms der Fregattenklasse F125 erreicht. Die Ablieferung dieser ersten von insgesamt vier Fregatten an die Deutsche Marine ist für November 2016 vorgesehen. Insgesamt beläuft sich das Auftragsvolumen für die vier Fregatten auf rd. 2 Mrd. €.


ThyssenKrupp Marine Systems ist das federführende Unternehmen der Arbeitsgemeinschaft ARGE F 125, die im Jahr 2007 den Vertrag über den Bau von insgesamt vier Schiffen der F-125-Klasse für die Deutsche Marine erhalten hat. Weiteres Mitglied der ARGE F 125 ist die Friedrich-Lürssen-Werft in Bremen, die zusammen mit der Hamburger Werft Blohm+Voss Shipyards die Fertigung der Schiffe durchführt.


Dr. Hans Christoph Atzpodien, Vorstandsvorsitzender der ThyssenKrupp Industrial Solutions AG und Aufsichtsratsvorsitzender der ThyssenKrupp Marine Systems GmbH: "Die F125 ist ein grundlegend neu entwickelter Fregattentyp mit Innovationen auf zahlreichen Technologiefeldern, der geeignet ist, den beteiligten Werften eine solide Grundauslastung über die kommenden Jahre zu sichern und dem deutschen Marineschiffbau seine führende Position bei Schlüsseltechnologien zu erhalten und auszubauen."


Die vier Fregatten der Klasse 125 werden die acht Fregatten der Klasse 122 (Typschiff Bremen) der Deutschen Marine ersetzen. Die Schiffe wurden speziell für die heutigen und zukünftigen Einsatzszenarien der Deutschen Marine entwickelt. Neben den traditionellen Aufgaben der Landes- und Bündnisverteidigung sind die Fregatten der Klasse 125 für Konfliktverhütung, Krisenbewältigung sowie Eingreif- und Stabilisierungsoperationen im internationalen Rahmen ausgelegt. Die Schiffe sind in der Lage, für eine Einsatzdauer von 24 Monaten zur See zu fahren und setzen damit erstmals das Konzept der Intensivnutzung, also einer deutlich erhöhten Verfügbarkeit im Einsatzgebiet, um. Diese Fähigkeit wird unterstützt durch eine reduzierte Besatzungsstärke und ein Zwei-Besatzungskonzept, das den vollständigen Austausch der Besatzung im Einsatzgebiet ermöglicht.


ThyssenKrupp AG, Essen