14.01.2015

Ruhr Museum, Essen

Fotoausstellung wird bis 17. Februar 2015 verlängert

Im Ruhr Museum auf dem Unesco-Welterbe Zollverein läuft seit dem 26. Mai 2014 die große Fotoausstellung mit dem Titel „Chargesheimer. Die Entdeckung des Ruhrgebiets“. Sie zeigt die vielleicht beeindrucktesten Bilder des Ruhrgebiets aus dem Schlüsseljahr 1957, indem Kohlekrise und Strukturwandel begannen. Die Ausstellung sollte ursprünglich am 18. Januar 2015 zu Ende gehen. Wegen des großen Erfolgs und des Besucheransturm zwischen den Feiertagen wird die Ausstellung um einen Monat bis 17. Februar 2015 verlängert.


35 000 Interessierte haben die Sonderausstellung Chargesheimer. Die Entdeckung des Ruhrgebiets“ bislang besucht. Sie konnten auf der fensterlosen Bunkerebene des Ruhr Museums die 200 großformatigen Bilder des Kölner Fotografen Chargesheimer sehen. Diese entstanden auf Reisen des Fotografen, die er zeitgleich mit Heinrich Böll 1957 durch das Ruhrgebiet machte. Der Blick der beiden auf das Ruhrgebiet, das an der Schwelle zum Strukturwandel stand, gefiel 1958 nicht jedem und so folgten auf den Bildband „Im Ruhrgebiet“ unzählige weitere Publikationen. Über 200 Bildbände stellt die Ausstellung den Fotografien Chargesheimers gegenüber und zeigt damit, dass die Bilder von Chargesheimer am Anfang der Bildtradition des Ruhrgebiets im Strukturwandel stehen und viele Bildreportagen und Fotoprojekte von ihm inspiriert worden sind.


"Wir freuen uns, dass wir mit der Ausstellung einen neuen Blick auf die Bildtradition des Ruhrgebiets auslösen konnten", so Museumsdirektor Prof. Heinrich Theodor Grütter. Für das Ruhr Museum ist das große Interesse der Besucherinnen und Besucher ein Anlass, die Sonderausstellung noch bis 17. Februar 2015 zu verlängern.


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