14.11.2014

Alfried Krupp von Bohlen und Halbach-Stiftung, Essen

Fotoausstellung in der Villa Hügel Essen endet am 23. November 2014

Der Zuspruch ist groß. Mit ihrer zweiten Kabinettausstellung aus dem eigenen Archiv weckt die Alfried Krupp von Bohlen und Halbach-Stiftung auch überregional viel Interesse für die spannende, aber auch widerspruchsreiche Nachkriegszeit. Wirtschaft! Wunder! Krupp in der Fotografie 1949-1967 wird noch bis zum 23. November 2014 in vier Räumen der Villa Hügel, Essen, gezeigt. Zu sehen sind 114 Bilder und einige Objekte. Die Schätze aus dem umfangreichen Bestand des Historischen Archivs Krupp sind zum größten Teil erstmals in einer Ausstellung zu sehen.


In den 1950er- und 1960er-Jahren waren werksfremde Fotografen eher die Ausnahme als die Regel. Bei Krupp aber arbeiteten immer wieder renommierte Bildreporter wie der Magnum-Fotograf Erich Lessing und international anerkannte Größen wie Rene Burri, Fritz Henle, Robert Lebeck oder Albert Renger-Patzsch. Ihre Bilder geben, gemeinsam mit den Aufnahmen der Werksfotografen, faszinierende Einblicke in die Produktion, zeigen Werkssiedlungen, Messen, ausländischen Besuch und nicht zuletzt die Menschen, vom Lehrling bis zum Chef. Die Ausstellung vermittelt die Aufbruchstimmung jener Zeit, in der ein neues Bild des alten Unternehmens entstand. Di – So 10 -18 Uhr, http://www.villahuegel.de/ .


Alfried Krupp von Bohlen und Halbach-Stiftung, Essen