02.10.2014

voestalpine AG, Linz

Fünf neue Bereichsleiter in Schlüsselfunktionen

Nach der Verjüngung und Erweiterung des Vorstandes der voestalpine AG schließt die Konzern-Holding nun mit der Neubesetzung zentraler Funktionen der ersten Managementebene ihren Generationswechsel ab. Franz Michael Androsch (52) folgt mit 1. Oktober 2014 dem neu bestellten Vorstandsmitglied Peter Schwab als Leiter der Konzernforschung nach und Mathias Farthofer (40) übernimmt den Bereich Konzernentwicklung. Neu geschaffen wurde der Bereich Corporate Procurement (Konzerneinkauf) mit Michael Eyett (bisher Leitung Konzernentwicklung) als Leiter. Bereits seit 1. April 2014 führen Christian Kaufmann (40) den Bereich Recht, Beteiligungen, Compliance und Johann Prammer (51) den Bereich Umwelt.


Neue Funktionsträger mit 1. Oktober 2014 in der voestalpine AG sind demnach:



  • Dipl.-Ing. Dr. Franz Michael Androsch, Leiter Bereich Konzernforschung

  • Dipl.-Ing. Dr. Michael Eyett, Chief Procurement Officer (CPO)

  • Dipl.-Ing. (FH) Mathias Farthofer, Leiter Bereich Konzernentwicklung

  • Dr. Christian Kaufmann, Leiter Bereich Recht, Beteiligungen, Compliance

  • Ing. Johann Prammer, Leiter Bereich Umwelt


Die voestalpine AG nimmt mit einer stark verjüngten Führungsmannschaft die Herausforderungen der weiteren Internationalisierung in Angriff. Mit Franz Michael Androsch übernimmt in Nachfolge von Peter Schwab ein international anerkannter Experte die Funktion des Konzernforschungschefs. Der in den USA geborene Chemiker startete seine Karriere im voestalpine-Konzern 1984 in der Produkt- und Prozessentwicklung in Linz. Später wechselte er in die „Qualitätslenkung Kaltband/Veredelung“ und leitete zuletzt die Abteilung Forschung und Entwicklung in diesem Bereich. Künftig verantwortet der 52-Jährige ein Rekordforschungsbudget von über 150 Mio. € und weltweit rd. 760 FuE-Mitarbeiter.


Den strategisch zentralen Bereich der Konzernentwicklung leitet ab sofort der 40-jährige Mathias Farthofer. Nach elf Jahren im BMW-Konzern, in denen er unter anderem in München in leitenden Funktionen für die Steuerung der Entwicklungsleistung sowie für die langfristige Unternehmensplanung und Budgetierung verantwortlich war, wechselte er 2013 in die Steel Division des voestalpine-Konzerns, in der er seither den Bereich Strategie leitet. Farthofer übernimmt nun die Bereichsleitung „Konzernentwicklung“ von Michael Eyett, der Chief Procurement Officer (CPO) wird und damit künftig für die strategische Steuerung des Material- und Dienstleistungseinkaufs im voestalpine-Konzern verantwortlich ist. Der britische Staatsbürger Michael Eyett wurde in Bermuda geboren und wuchs in England, Australien und Deutschland auf. Er studierte in Deutschland Physik und promovierte an der Johannes Kepler Universität in Linz. Eyett war in der Folge unter anderem in leitender Funktion im Mannesmann-Konzern in Düsseldorf tätig. 1999 trat er in den voestalpine-Konzern ein und führte seitdem den Bereich Konzernentwicklung.


Bereits mit Beginn des aktuellen Geschäftsjahres am 1. April 2014 stieg der 40-jährige Jurist Christian Kaufmann zum Leiter der Abteilung Recht, Beteiligungen und Compliance auf. Der gebürtige Linzer trat nach dem Studium und weiteren Ausbildungsstationen 2002 in die Rechtsabteilung der voestalpine AG ein. Dort übernahm er Agenden in den Bereichen Mergers & Acquisitions, Kapitalmarktrecht, Finanzierungen und Compliance, wo er auch seit 2012 als Group Compliance Officer des Konzerns fungiert. In seiner aktuellen Funktion folgte er Hubert Possegger nach, der im Frühjahr 2014 in den Vorstand der Metal Engineering Division wechselte.


Der Umweltbereich, in dem der voestalpine-Konzern nach entsprechenden Investitionen im Gesamtausmaß von 2,4 Mrd. € allein in den letzten zehn Jahren in seiner Branche international führend ist, wird seit 1. April 2014 von Johann Prammer geleitet. Er löste Hannes Sigmund ab, der nach 42 Jahren im Konzern in den Ruhestand getreten ist. Der 51-jährige Prammer entschied sich nach Abschluss seiner Ausbildung zum Maschinenbauingenieur 1984 für die voestalpine und arbeitete im Bereich Verfahrens- und Prozesstechnik. Nach einigen externen Jahren als Consultant für Verfahrens- und Umwelttechnik kehrte Prammer 2004 in die voestalpine, diesmal allerdings in den Umweltbereich, zurück. Mit ihm soll künftig die führende Position des Konzerns beim Thema Umwelt weiter ausgebaut werden.


voestalpine AG, Linz