01.12.2014

Messe Düsseldorf GmbH, Düsseldorf

EuroMold zieht nach Düsseldorf um

Die EuroMold, weltweit führende Fachmesse für Werkzeug- und Formenbau, Design und Produktentwicklung, zieht von Frankfurt nach Düsseldorf um. Erstmals wird die Veranstaltung vom 6. bis 9. Oktober 2015 im Messegelände am Rhein stattfinden. Das gaben am Freitag die Geschäftsführer des Veranstalters Demat GmbH, Diana Schnabel und Dr.-Ing. Eberhard Döring, bekannt. Die Fachmesse führt jährlich über 1 000 Aussteller und rud. 55 000 Besucher aus aller Welt zusammen.


Ausschlaggebend für den Standortwechsel ist die Neuausrichtung und flexiblere Gestaltung der EuroMold an einem der modernsten und wichtigsten Messeplätze Deutschlands. Auch ist Düsseldorf in einer zentralen Lage in einer der wirtschaftsstärksten Metropolregionen Europas; seine Bedeutung als Landeshauptstadt des bevölkerungsreichsten Bundeslandes Nordrhein-Westfalen und nicht zuletzt die hohe Fachmessekompetenz der Messe Düsseldorf waren weitere Gründe, die EuroMold auf dem Messegelände Düsseldorf durchzuführen.


Werner M. Dornscheidt, Vorsitzender der Geschäftsführung der Messe Düsseldorf GmbH: „Die EuroMold als Gastveranstaltung ist die perfekte Ergänzung unseres Fachmesseportfolios. Mit ihrem Angebotsspektrum bildet sie den idealen Brückenschlag zu unserer Kunststoffmesse sowie den Veranstaltungen unseres Metallmessen-Quartetts GIFA, METEC, THERMPROCESS und NEWCAST und schließt mit ihrem Konzept die Lücke zwischen Industriedesignern, Produktentwicklern, Verarbeitern, Zulieferern und Anwendern. Der Standort Düsseldorf bedeutet für die EuroMold nicht nur Stabilität, sondern zusätzliche Impulse durch die Synergien auf Aussteller- und Besucherseite.“


Ein Großteil der EuroMold-Fachbesucher kommt aus der Automobilindustrie (34%), dem Maschinenbau (26%), der Elektro- und Elektronikindustrie (11%) sowie der Medizintechnik (10%). Branchen, die in Nordrhein-Westfalen zu Hause sind. Mit 599,8 Mrd. € erwirtschaftete NRW 2013 21,9 % des deutschen Bruttoinlandsproduktes (BIP) und liegt damit deutlich an der Spitze aller Bundesländer. Allein der nordrhein-westfälische Maschinen- und Anlagenbau nimmt eine nationale Spitzenstellung ein – fast jede vierte deutsche Maschine wird zwischen Rhein und Weser produziert. Über 1 600 Maschinenbaubetriebe beschäftigen im Land knapp 200 000 Mitarbeiter. Auch die Automobilindustrie und ihre Zulieferer gehören mit rd. 800 Unternehmen und über 200 000 Mitarbeitern zu den starken Branchen in Nordrhein-Westfalen.


Die Elektroindustrie ist in NRW ebenfalls in ihrer gesamten Bandbreite vertreten und bildet einen unverzichtbaren Teil der Wertschöpfungsketten. Etliche der 1 100 Unternehmen mit über 155.000 Beschäftigten sind auf dem Weltmarkt führend mit ihren innovativen Produkten.


Messe Düsseldorf GmbH, Düsseldorf