09.12.2013

MPIE, Düsseldorf

Ernst-Haage-Preis für Forschung an Solarzellen

Dr. Oana Cojocaru-Mirédin (31), Forschungsgruppenleiterin am Düsseldorfer Max-Planck-Institut für Eisenforschung (MPIE), erhielt am letzten Freitag den mit 7 500 € dotierten Ernst-Haage-Preis 2013 für ihre Forschung an Solarzellen. Cojocaru-Mirédin analysiert in der Abteilung ‚Mikrostrukturphysik und Legierungsdesign‘ am MPIE sogenannte Dünnschichtsolarzellen, die aus Kupfer, Indium, Gallium und Diselenid bestehen. Dabei wendet sie für ihre Untersuchungen der Solarzellen als eine der ersten Forscher weltweit die Atomsondentomografie an, eine Methode, mit der Materialien bis auf ihre Atome hin bestimmt werden können.


Mit dem Wissen, wie eine Solarzelle chemisch zusammengesetzt ist, kann die junge Wissenschaftlerin die Effizienz von Solarzellen erhöhen. Sie leistet somit einen wichtigen Beitrag zur Energiewende. Durch ihre enge Zusammenarbeit mit der Fotovoltaikindustrie fließen ihre Forschungsergebnisse direkt in die Prozessoptimierung.


Der Ernst-Haage-Preis wird jährlich von der 2006 gegründeten Ernst-Haage Stiftung und dem Direktorium des Max-Planck-Instituts für chemische Energiekonversion in Mühlheim an der Ruhr verliehen. Neben der Kategorie ‚Herausragende Forschungsleistungen‘, in der Oana Cojocaru-Mirédin ausgezeichnet wurde, gibt es auch je einen Preis für exzellente Doktorarbeiten und überdurchschnittliche Ausbildungsleistungen.


MPIE, Düsseldorf