07.05.2014

Andritz AG, Graz

Erfreulicher Auftragseingang verzeichnet

Der internationale Technologiekonzern Andritz präsentierte gestern die Ergebnisse für das 1. Quartal 2014. Die wesentlichen Finanzkennzahlen haben sich wie folgt entwickelt: Der Umsatz lag mit 1 219,5 Mio. € (MEUR) um 4,8% über dem Vorjahresvergleichswert (Q1 2013: 1 163,8 MEUR). Dieser Anstieg ist auf den Schuler-Konzern zurückzuführen - ohne Schuler wäre der Umsatz um 8,9% gesunken, was vor allem auf die niedrige projektbedingte Umsatzgenerierung in mehreren Geschäftsbereichen zurückzuführen ist. Der Auftragseingang entwickelte sich sehr erfreulich - er stieg im Jahresvergleich um 35,2% auf 1 742,2 MEUR an (Q1 2013: 1 288,3 MEUR). Der Schuler-Konzern trug 319,8 MEUR bei; ohne Schuler hätte sich der Auftragseingang um 19,3% erhöht, wobei der Geschäftsbereich Pulp & Paper einen besonders guten Auftragseingang verzeichnete.


Der Auftragsstand per 31. März 2014 ist im Vergleich zum Ende des Vorjahrs auf 7 734,7 MEUR angestiegen (31. Dezember 2013: 7 388,5 MEUR).


Das EBITA betrug 48,6 MEUR (Q1 2013: 14,2 MEUR). Das Ergebnis lag damit zwar deutlich über dem sehr niedrigen Vorjahresvergleichswert, der durch hohe Rückstellungen für ein Zellstoffprojekt in Südamerika stark negativ beeinträchtigt war, erreichte allerdings - ebenso wie die EBITA-Marge mit 4,0% (Q1 2013: 1,2%) - noch kein zufriedenstellendes Niveau. Dies ist insbesondere auf die projektbedingt niedrige Umsatzgenerierung und Mehrkosten bei einzelnen Projekten in den Geschäftsbereichen Pulp & Paper, Metals (exklusive Schuler) und Separation zurückzuführen.


Das Konzern-Ergebnis (nach Abzug von nicht beherrschenden Anteilen) lag mit 20,7 MEUR deutlich über dem sehr niedrigen Vergleichswert des Vorjahrs (Q1 2013: 4,1 MEUR).


Auf Basis dieser Geschäftsentwicklung, des Auftragsstands sowie des im Geschäftsjahr 2013 noch nicht in vollem Zwölf-Monats-Umfang enthaltenen Umsatzbeitrags des Schuler-Konzerns erwartet die Andritz-Gruppe für das Geschäftsjahr 2014 im Jahresvergleich einen leichten Anstieg des Umsatzes. Beim Konzern-Ergebnis wird im Vergleich zum niedrigen Niveau 2013 aus heutiger Sicht eine deutliche Verbesserung erwartet.


Andritz AG, Graz