11.11.2013

BMWi, Berlin

Entwicklung der Produktion im produzierenden Gewerbe im September

Die Produktion im produzierenden Gewerbe schwächte sich im September vorläufigen Angaben zufolge gegenüber dem Vormonat preis-, kalender- und saisonbereinigt leicht um 0,9 % ab. Im Vormonat war sie aufwärts revidiert um 1,6 % angestiegen. In der Industrie wurde die Erzeugung um 1,1 %, im Baugewerbe um 1,8 % vermindert. Ausschlaggebend für den Rückgang der Industrieproduktion war nach dem kräftigen Plus im Vormonat die um 2,1 % verringerte Erzeugung an Investitionsgütern. Die Produktion von Vorleistungsgütern schwächte sich geringfügig ab (-0,2 %), die Herstellung von Konsumgütern blieb unverändert (+0,0 %).


Im aussagekräftigeren Zweimonatsvergleich August/September gegenüber Juni/Juli nahm die Erzeugung im produzierenden Gewerbe dagegen um 0,6 % zu. In der Industrie erhöhte sie sich um 0,7 % und im Baugewerbe um 0,2 %. Der Anstieg der Industrieproduktion basierte auf dem deutlichen Zuwachs an Investitionsgütern (+2,1 %). Die Erzeugung von Vorleistungsgütern wurde dagegen leicht zurückgefahren (-0,5 %), die Konsumgüterproduktion blieb konstant (+0,0 %). Auch im gesamten dritten Quartal lag die Erzeugung im Produzierenden Gewerbe um 0,6 % über dem Ergebnis des zweiten Quartals. Die Industrieproduktion notierte dabei um 0,3 %, die Erzeugung im Baugewerbe um 2,1 % über dem Stand des Vorquartals.


Im Vorjahresvergleich hat sich die Produktion im produzierenden Gewerbe im August/September arbeitstäglich bereinigt um 0,9 % erhöht. In der Industrie wurde der Vorjahresstand dabei um 1,3 %, im Baugewerbe um 0,3 % überschritten. Im dritten Quartal lag die Erzeugung im Produzierenden Gewerbe um 0,3 % höher als im Vorjahr.


Die Entwicklung der Produktion im produzierenden Gewerbe bleibt trotz des aktuell leichten Rückgangs in der Tendenz aufwärtsgerichtet. Dies gilt sowohl für die Industrie als auch für das Baugewerbe. Im dritten Quartal insgesamt übertraf die Erzeugung dieser Wirtschaftsbereiche noch einmal das Ergebnis des guten zweiten Quartals. Der Aufwärtstrend der Auftragseingänge in der Industrie und im Bauhauptgewerbe spricht für eine Fortsetzung der konjunkturellen Belebung.


BMWi, Berlin