10.02.2014

BMWi, Berlin

Entwicklung der Produktion im produzierenden Gewerbe

Die Produktion im produzierenden Gewerbe ging im Dezember vorläufigen Angaben zufolge gegenüber dem Vormonat preis-, kalender- und saisonbereinigt um 0,6 % zurück, nachdem sie im Vormonat deutlich aufwärts revidiert um 2,4 % zugenommen hatte. In der Industrie nahm die Erzeugung im Dezember um 0,5 % ab. Dies war auf Brückentageffekte zurückzuführen. Die Bauproduktion erhöhte sich erneut leicht (+0,5 %). Dies beruhte auf einer erneut deutlichen Zunahme der Erzeugung im Bauhauptgewerbe (+2,8 %), während sich das Ausbaugewerbe schwach entwickelte (-2,0 %). Innerhalb der Industrie waren in den Bereichen der Vorleistungs- und der Konsumgüter Zuwächse von 1,0 % bzw. 0,9 % zu verzeichnen. Die Herstellung von Investitionsgütern wurde dagegen um 2,5 % eingeschränkt.


Im aussagekräftigeren Zweimonatsvergleich November/Dezember gegenüber September/Oktober nahm die Erzeugung im produzierenden Gewerbe um 1,5 % zu. Besonders deutlich erhöhte sich die Industrieproduktion mit +2,1 %. Neben der kräftigen Ausweitung der Erzeugung bei den Investitionsgüterproduzenten (+2,4 %) trugen hierzu auch die Produktionszuwächse bei den Vorleistungs- und Konsumgütern (+2,1 % bzw. +1,7 %) bei. Im Baugewerbe wurde die Erzeugung um 0,3 % ausgeweitet. Im Jahresschlussquartal nahm die Erzeugung im produzierenden Gewerbe insgesamt gegenüber dem dritten Quartal 2013 weiter leicht um 0,2 % zu. Gegenüber dem Vorjahreszeitraum lag sie im November/Dezember arbeitstäglich bereinigt um 3,3 % höher. In der Industrie wurde der Vorjahresstand um 3,8 % und im Baugewerbe um 2,7 % übertroffen. 


Die Industrieproduktion konnte im Jahresschlussquartal 2013 trotz eines durch Sonderfaktoren bedingten Rückgangs im Dezember weiter zulegen. Die Erzeugung im Baugewerbe hat sich zum Jahresende hin weiter erholt, unterschritt im vierten Quartal insgesamt aber noch das Ergebnis des Vorquartals. Die Perspektiven für das produzierende Gewerbe im Verlauf des Jahres 2014 bleiben positiv. Hierauf deutet sowohl die lebhafte Bestelltätigkeit als auch die anhaltend positive Entwicklung der einschlägigen Stimmungsindikatoren hin.


BMWi, Berlin