01/09/2014

Wirtschaftsförderung Dortmund, Dortmund

Dortmunder Werkstoff-Forum feiert Premiere

Die Entwicklung innovativer Werkstoffe ist für den technologischen Fortschritt von großer Bedeutung. So hängt die Leistungsfähigkeit industrieller Produkte entscheidend von den eingesetzten Materialien ab. Flugzeuge und Automobile sollen immer leichter werden, Oberflächen sollen zunehmend mit Funktionalitäten ausgestattet werden und die mechanischen Anforderungen an Materialien erreichen bisher unbekannte Ausmaße. Diese innovativen Herausforderungen haben deutsche Unternehmen und Forschungsinstitute erkannt und unterstreichen mit ihren individuellen Lösungsansätzen die globale Position Deutschlands als führender Hightech-Standort. Um aktuelle Potenziale auszuloten, findet vom 30. September bis 01. Oktober 2014 erstmals das Dortmunder Werkstoff-Forum im Kongresszentrum Westfalenhallen Dortmund statt.


„Dortmund ist mit der RegionRuhr ein bedeutendes Zentrum für Werkstoff-Kompetenz ‚Made in Germany’. Traditionell vom Stahl geprägt, zeigt die Region wie Vergangenheit und Zukunft erfolgreich verknüpft werden. Neben einer namhaften Unternehmenslandschaft, spezialisierten Forschungsinstituten und Kompetenzzentren sowie technisch orientierten Hochschulen zeichnet sich die Region zudem durch eine attraktive Messe- und Kongresslandschaft aus, die technischen Entscheidern aus ganz Europa wichtige Plattformen zum Erfahrungsaustausch bietet“, freut sich Thomas Westphal, Geschäftsführer der Wirtschaftsförderung Dortmund. Die Werkstoff-Kompetenz erstreckt sich von modernsten Stahllegierungen und Oberflächentechnologien über Hochleistungskunststoffe, Glas- und keramischen Materialien bis hin zu hybriden Werkstoffen. Mit dem Dortmunder Werkstoff-Forum wird neben der Nano-Konferenz des Landes NRW, dem Kongress Stanztechnik und den internationalen Symposien der technischen Hochschulen eine weitere werkstoffrelevante Fachveranstaltung mit bundesweiter Anziehungskraft in Dortmund etabliert.


Der Fokus des Dortmunder Werkstoff-Forums liegt auf dem Werkstoff Metall. Unter dem Motto „Metalle – Werkstoffinnovationen für den Leichtbau von morgen“ bietet der zweitägige Kongress insgesamt 28 Fachvorträge zu folgenden Themen: „Materials - Hochleistungslegierungen und hybride Werkstoffsysteme“, „Coating - Korrosions- und Verschleißschutzsysteme moderner Leichtmetalle“, „Fasteners - Schlüssige Verbindungen durch Kleben, Schweißen und Co.“ sowie „Testing - Verlässliche Werkstoffkennwerte durch moderne Prüftechniken“.


„Die Einsatzmöglichkeiten der Materialien sind vielfältig. Zahlreiche Fortschritte in der Automobilbranche, der Luft- und Raumfahrttechnik oder der Baubranche sind ohne die Innovationen der Werkstoffforschung nicht denkbar“, sagt Prof. Dr. Frank Walther, Lehrstuhl Werkstoffprüftechnik (WPT), TU Dortmund. „Wir freuen uns, Gastgeber des ersten Dortmunder Werkstoff-Forums zu sein und hoffen auf viele Nachfolgeveranstaltungen“, so Dr. Olaf Günnewig, Standortleiter der Sgs Institut Fresenius GmbH in Dortmund. Die Veranstaltung verfolgt das Ziel, wichtige Impulse in diesem Bereich zu setzen. So sollen zum Beispiel Forschungs- und Entwicklungsergebnisse an der Technischen Universität (TU) Dortmund bereits in naher Zukunft zu mehr Flexibilität und erhöhter Sicherheit beitragen.


Auf der parallel stattfindenden Begleitausstellung präsentieren rd. 30 Unternehmen und Institute ihre Innovationen und Lösungen und veranschaulichen die Werkstoffpotenziale der Region. Die Ausstellung bietet nicht zuletzt eine Plattform für Interaktion mit den Unternehmen der Branche. Die Session „Student meets Industry" am zweiten Konferenztag, bei der Studierende mögliche zukünftige Arbeitgeber aus der Region treffen können, rundet das Programm ab.


Organisiert wird die Veranstaltung vom Lehrstuhl Werkstoffprüftechnik (WPT) der TU Dortmund, der Sgs Institut Fresenius GmbH und der Wirtschaftsförderung Dortmund.


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