15.07.2014

Demag, Wetter

Demag Krantechnik für Europas einmalige Testanlage

Geringe Anfahrmaße, hohe Präzision und ausreichende Kraftreserven sind gefragt, um die Hub- und Transportaufgaben in einer Salzwasseranlage unter Meeresbedingungen zu unterstützen. Demag Krantechnik erfüllt die gestellten Bedingungen und arbeitet in dem einzigartigen Testlabor zur Erforschung von Zukunftstechnologien.


In Bremen werden neue Maßstäbe in der Robotik-Forschung gesetzt: Das Deutsche Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz (DFKI) eröffnete seine Maritime Explorationshalle. Kernstück der europaweit einmaligen Testanlage für Tauchroboter ist ein 3,4 Mio. Liter fassendes Salzwasserbecken in dem Wissenschaftler künftig Systeme entwickeln, die zur Inspektion von Schiffen und Pipelines, zur Erkundung unbekannter Gewässer oder zur Reparatur von Offshoreanlagen eingesetzt werden. Ein weiteres Anwendungsfeld ist das Erschließen von Bodenschätzen und Energiereserven aus der Tiefsee. Die für den reibungslosen Einsatz notwendigen Hub- und Transportaufgaben übernimmt in dieser europaweit einmaligen Testanlage Demag Krantechnik. Mit einem schlüssigen Logistikkonzept wurden drei Krananlagen installiert, so dass eine tragfähige Lösung auch über verschiedene Arbeitsebenen hinaus geschaffen wurde.

Über dem 23 x 19 m und 8 m tiefen Salzwasserbecken verfährt ein Demag Universalkran, mit dem die Forschungsobjekte und das technische Equipment in das Wasser eingelassen werden. Dank seiner Tragfähigkeit von 12,5 t verfügt der Laufkran über genügend Kraftreserven und durch seine kompakte Bauweise werden geringe Anfahrmaße erzielt so dass jeder Bereich des Beckens mit Krantechnik erreicht wird. Durch die Bedienung per Funk kann das Personal den dafür besten Platz in der Halle einnehmen und die Kranbewegungen mit sicherem Abstand zur Last komfortabel steuern.

Über eine Öffnung des Hallenbodens lässt sich der Kranhaken auch in das darunter liegende Stockwerk führen, um dort bereitstehende Lasten aufnehmen und in die Arbeitsebene des Salzwasserbeckens befördern. In dem tiefer gelegenen Bereich wurde eine Anlage aus Komponenten des modularen Leichtkransystems Demag KBK installiert, mit der das Handling von Geräten über einem Tauchbecken sichergestellt wird.

Demag KBK zeichnet sich durch ein hohes Maß an Flexibilität aus, mit der sich eine Anlage auf Basis verschiedener Systemkomponenten kundenspezifisch realisieren lässt. KBK-Anlagen sind leicht in jede Produktions-Infrastruktur integrierbar – und dank ihrer modularen Struktur – jederzeit umrüstbar.

Ein neben dem Salzwasserbeckens installierter Säulenschwenkkran vervollständigt das fördertechnische Equipment am DFKI in Bremen. Mit diesem ebenfalls per Funk gesteuerten Demag Kran steht eine Hubeinrichtung mit ergonomischem Bedienungskomfort und großer Betriebssicherheit zur Verfügung.

Mit der Maritimen Explorationshalle erweitert das DFKI in Bremen seine Laborlandschaft, um den Einsatz von autonom arbeitenden Robotern gemäß den in der Tiefsee herrschenden harschen Bedingungen zu erproben und weiterzuentwickeln.


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