28.04.2016

thyssenkrupp AG, Essen

Beim thyssenkrupp-Chef nachgefragt

Hälse werden gereckt, gespannte Blicke richten sich nach vorn: nachdem sich die vier Schülergruppen bei einem Vortrag über Ausbildungsangebote und einer Werksführung selbst ein Bild von der Arbeit eines aktiven, hochmodernen Stahlwerks machen konnten, brennen sie nun darauf, den Menschen hinter dem Konzernlenker von thyssenkrupp kennenzulernen, Dr. Heinrich Hiesinger. Insgesamt 114 Schüler der Graf-Engelbert-Schule in Bochum, des Gymnasiums an der Wolfskuhle Essen, des Dortmunder Max-Planck-Gymnasiums sowie des Gymnasiums Velbert-Langenberg folgten der Einladung des Initiativkreises Ruhr im Rahmen des „Dialogs mit der Jugend“ nach Duisburg zum persönlichen Gespräch mit dem thyssenkrupp-Chef.


Unter ihnen ist auch der 17-jährige Daniel Habermann, Schüler der zehnten Klasse des Gymnasiums an der Wolfskuhle,  der sich für sowohl Chef als auch Unternehmen interessiert: „thyssenkrupp gehört für mich zum Ruhrgebiet und ich freue mich, dass ich hier im Stahlbereich einmal hinter die Kulissen eines so riesigen Konzerns blicken kann. Die Präsentation von thyssenkrupp in der Schule hat mir gezeigt, wie vielfältig die Bereiche im Unternehmen sind, wie viele Möglichkeiten man hat. Ich habe mich zwar zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht genau festgelegt, was ich nach dem Abitur machen möchte, aber da mich Wirtschaft sehr interessiert, wäre ein duales Studium - und vor allem die Möglichkeit ins Ausland zu gehen - für mich eine tolle Option“, so Habermann.


Den Schüler aus Essen beschäftigen dabei nicht nur aktuelle Themen, wie die Zukunft der Stahlbranche und das thyssenkrupp-Werk in Brasilien, sondern auch die Idee der Veranstaltung selbst: „Ich finde den ‚Dialog mit der Jugend‘ klasse! Wann hat man sonst schon die Gelegenheit zu sehen, was für ein Mensch so ein Vorstandsvorsitzender ist. Hier können wir einem Topmanager direkt Fragen stellen und den Konzern noch einmal von einer ganz anderen Seite kennenlernen.“


Auch für Dr. Hiesinger ist der Termin immer wieder spannend: „Die Schüler stellen sehr viele, zum Teil auch kritische Fragen. Sie wollen unsere Konzernpolitik besser verstehen und sind an Produkten und Innovationen genauso interessiert wie an aktuellen Geschehnissen.“ Der Vorstandsvorsitzende erklärte sich deshalb auch schon für das nächste Jahr wieder bereit, den Schülergruppen Rede und Antwort zu stehen und so ganz direkt über das Unternehmen und Zukunftsperspektiven mit den Jugendlichen ins Gespräch zu kommen.


thyssenkrupp AG, Essen